"Offene Klever" gratulieren: 50 Jahre "KAG"

Veröffentlicht: 06. Oktober 2019

Ein Apfelbaum für den Schulgarten

Zum 50jährigen Bestehen des "Konrad-Adenauer-Gymnasiums" in Kleve haben auch die "Offenen Klever" zu den Gratulanten gehört.

Vertreten durch die stellvertretende Vorsitzende der Wählergemeinschaft, Britta Schütt, ist ein Apfelbaum für den Schulgarten überreicht worden.


Es handelt sich dabei um einen "Berlepsch" - eine alte Apfelsorte: Der "Berlepsch" gehört zu den zehn Apfelsorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt. Er ist ein Tafelapfel und folglich für den Rohverzehrt bestimmt...

In der Pflege ist er eher anspruchslos und kann auch nach Jahren noch umgepflanzt werden - eignet sich also perfekt für einen Schulgarten. 

 

Unser Antrag: Gemeinsames Lernen an allen Schulen!

Veröffentlicht: 06. Februar 2019

Alternativer Beschlussvorschlag von Ratsmitglied Anne Fuchs:

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 6. Februar 2019 steht u.a. das Thema "Neuausrichtung der schulischen Inklusion, hier: Festlegung der Schulen des Gemeinsamen Lernens“. Dazu schlägt die Stadtverwaltung vor, die Festlegung der Bezirksregierung abzulehnen, auch die Karl-Kisters-Realschule als Schule "Gemeinsamen Lernens" festzulegen. Dieser Beschlussvorschlag der Bürgermeisterin widersprechen die "Offenen Klever".

Unsere Ratsfrau Anne Fuchs hat dazu einen alternativen Beschlussvorschlag entwickelt:

Der Rat der Stadt Kleve möge beschließen:

„Alle Schulen des Sekundarbereichs 1 in Kleve –  die Joseph-Beuys-Gesamtschale, die Karl-Kisters-Realschule , das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, die Gesamtschule am Forstgarten und das Konrad-Adenauer-Gymnasium – sind Schulen des gemeinsamen Lernens und nehmen Schülerinnen und Schüler auch im Rahmen der Inklusion. Das schließt ausdrücklich den zieldifferenten Unterricht ein.“

Begründung:

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Schulpolitik im Mittelpunkt - Vorstand ergänzt

Veröffentlicht: 05. Februar 2019

Mitgliedersammlung: Klares Bekenntnis zum gemeinsamen Lernen

Im Mittelpunkt der ersten Mitgliederversammlung der "Offenen Klever" im Jahr 2019 standen kommunalpolitische Themen sowie Ergänzungswahlen zum Vorstand.

Nachdem die Mitgliederversammlung zuvor einstimmig den Einspruch eines früheren Vereinsmitglieds gegen seinen sofortigen Ausschluss zurückgewiesen hatte, folgten Wahlen. In geheimer Abstimmung wählten die Mitglieder Martin Fingerhut und Inge Kiwus als Beisitzer/in in den Vorstand. In offener Abstimmung wurden Anja Schmidt und Stefan Backasch für zwei Jahre mit der Rechnungsprüfung beauftragt.

Daran schloss sich ein Impulsvortrag von Martin Fingerhut zum Thema "Schulpolitik" an. Ergänzt durch fachkundige Beiträge der sachkundigen Bürgerin im Schulausschuss, Eva-Maria Delbeck, diskutierten die Mitglieder engagiert und konstruktiv über das Thema "Inklusion".

Die "Offenen Klever" vertreten den Anspruch, dass Inklusion und gemeinsames Lernen in Kleve nicht auf Realschule und die Gesamtschulen beschränkt bleiben. So will es die Bezirksregierung, während die Stadtverwaltung dem Rat sogar empfiehlt, die Karl-Kisters-Realschule vom "Gemeinsamen Lernen" auszuschließen.

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Keine Beitragssteigerung im OGS

Veröffentlicht: 07. Dezember 2015

Hiermit beantragen die Offenen Klever (OK), dass die Beiträge im OGS Bereich für 2016 nicht steigen.

Begründung:
Mit den von den Offenen Klevern genannten Sparmaßnahmen, aufgeführt im Antrag „Anhebung der Grundsteuer B auf den Hebesatz von 437 Punkten“ ist eine Mehrbelastung von Eltern im offenen Ganztag finanziell nicht nötig.

Um allen Eltern – insbesondere denen mit geringen Einkommen – keine weiteren Beitragsbelastungen im Schulbetrieb aufzubürden, beantragen die Offenen Klever die im Haushaltsentwurf aufgeführte Gebührensteigerung zu streichen.

 

Offene Klever forderten von der Koalition aus CDU und Grünen, Farbe zu bekennen

Veröffentlicht: 23. Dezember 2014

In der letzten Ratssitzung rückten CDU und Grünen von ihrer Forderung eines Neubaus des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ab. Doch statt klar der Sanierung des KAG zu zustimmen, wollte man sich ein Hintertürchen aufhalten, nur unter Vorbehalt zustimmen und damit die endgültige Entscheidung auf Februar oder gar März 2015 vertagen. Die Offenen Klever drangen eindringlich darauf noch in der Dezember-Ratssitzung eine Entscheidung zu fällen, um den Eltern und Schüler Sicherheit über die Zukunft des KAG insbesondere in der bevorstehenden Anmeldephase zu geben. Wichtige Daten wie ein Kostenvergleich wurden u.a. in den vergangenen Schulausschussitzungen vorgelegt. So liegen die Sanierungskosten deutlich unter denen eines Neubaus, der überdies auch nicht die räumlichen Möglichkeiten des jetzigen Schulbaus bieten würde.

Auf die Äußerung von Herrn Janssen (CDU), dass zum einen nicht genau klar sei was saniert wird und zum anderen "die Standordfrage für das Gymnasium nicht so entscheidend sei" vgl. [1], wiedersprach Bürgermeister Brauer heftig.

Dem konnten wir nur beipflichten und forderten Herrn Janssen sowie die Mehrheitskoalition von CDU und Grünen auf endlich Farbe zu bekennen, ob das KAG saniert werden soll oder nicht.

Quellenverweise
[1] NRZ vom 23.12.2014; "Ich staune hier über die Aussage" - Offener Schlagabtausch zwischen Udo Janssen und Bürgermeister Theo Brauer im Rat

 

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NRZ 23.12.2014

 

Ex und hopp war gestern!

Veröffentlicht: 06. November 2014

Die begrenzten Platzressourcen der Gesamtschule befeuern aktuell die Schulpolitik. Dabei wären die Alternativen größer, wären nicht in der Vergangenheit Teile der Grundstücksfläche des alten Johanna-Sebus-Gymnasiums verkauft worden. Die Fehler der Vergangenheit erlauben als Konsequenz nur noch die erweiterte Wilhelm-Frede-Schule als neuen Standort für die Gesamtschule in Kleve. Denn nur sie bietet durch einen Ausbau den über tausend SchülerInnen und mehr als 100 LehrerInnen Platz für die von den Offenen Klever immer geforderte Ein-Standort-Lösung.

Ein Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums neben der Karl-Kisters-Realschule wäre unter mehreren Gesichtspunkten dagegen ein Fehler. Vielmehr sollte das jetzige Gebäude des KAG saniert werden. Dieses bietet ein im Vergleich zu heutigen Schulbauvorschriften auch nach einem möglicherweise unvermeidbaren Teilabriss großzügiges Raumangebot.

Im Hinblick auf die angespannte, finanzielle Lage der Stadt wird diese durch eine Kostenersparnis von sechs Millionen Euro im Vergleich zu einem Neubau entlastet, ohne auf schularchitektonische Qualität verzichten zu müssen.

Eine nachhaltige (Schul-)Politik entsorgt unserer Ansicht nach nicht „flott, flott“ eine vorhandene Schule, sondern hinterlässt einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck durch verantwortungsvolle Pflege und Nutzung existierender (Schul-)Gebäude!


Die Variante der Offenen Klever zeigt:


Bereitstellung pädagogische hochwertiger Räume, ökologisch sinnvolle Sanierung und Pflege der am KAG vorhandenen Bausubstanz sowie Schonung der Stadtkasse sind gleichzeitig möglich!

 

Für die Offenen Klever (OK)
Eva-Maria Delbeck

 

Gesamtschule darf nicht auseinander gerissen werden

Veröffentlicht: 25. März 2013

Die Diskussion über die zukünftigen Schulstandorte in Kleve ist im vollen Gange. Die Offenen Klever setzen eine Priorität:

Jede Schule hat auf Dauer nur einen einzigen Standort und wird nicht auf zwei Standorte im Stadtgebiet aufgeteilt.

Diesem organisatorisch schulintern gebotenen Maß widerspricht der CDU Vorschlag, die Gesamtschule an zwei Standorten - Hoffmannallee (5.-8.Schuljahr) und - Ackerstraße (9.-13.Schuljahr) dauerhaft unterzubringen.
Demgegenüber ist es sinnvoll an dem Standort Ackerstraße die Errichtung einer Gesamtschule unter Verwendung der vorhandenen Bausubstanz und einer angemessenen neu zu bauenden Erweiterung intensiv zu prüfen.

Der Gutachter, der mit der Erkundung angemessener Schulstandorte beauftragt war, hat leider die Analyse des Standortes Ackerstraße eklatant vernachlässigt und nur vorgeschlagen, für unspezifizierte 7,2 Millionen das Konrad – Adenauer - Gymnasium dort unterzubringen .

Die Gesamtschule sollte in der Oberstadt verbleiben, denn dort - jenseits der Tiergartenstraße aufwärts - leben 2/3 der Klever Bevölkerung und die Gesamtschule ist mit ihrer einzigartig hohen Anmeldezahl von SchülerInnen für das kommende Schuljahr die größte und am stärksten nachgefragte Schule der Stadt.
Gerade ihr einen geteilten Standtort zuzumuten, wie es der CDU Vorschlag tut, ist nicht sehr demokratisch und zeugt von der - so steht zu vermuten - weiterhin lieblosen, widerständigen Behandlung dieser Schulform durch die CDU.

Das Garbe Gutachten sieht den Standort der Gesamtschule unter einem Dach im heutigen Gebäude des KAG vor. Dort wäre die Schule zwar unter einem Dach, aber für eine große Zahl der Schüler dieser zukünftig größten Schule in Kleve aufwendiger zu erreichen. Aus Kostengründen mag diese zweite Lösung in Betracht gezogen werden müssen, aber zuvor muss profund geprüft werden, ob nicht ein gut renoviertes KAG Gebäude dem Konrad - Adenauer - Gymnasium seinen angestammten Standort in Kellen erhalten könnte und nach einer Renovierung und Erweiterung der Schulgebäude an der Ackerstraße der Gesamtschule dieser Standort zugewiesen werden sollte.
Die Sekundarschule könnte im Gebäude an der Hoffmannallee bleiben und das Freiherr vom Stein Gymnasium behielte seinen Standort.
Für diese Lösung setzen sich die Offenen Klever ein.

Für die Offenen Klever
Eva Maria Delbeck

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Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025