Legt Anfrage zum Baumschutz Stadtverwaltung lahm?

Veröffentlicht: 22. November 2018

Technischer Beigeordneter gibt zu bedenken...

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 7.09.2017 kündigte der Technische Beigeordnete Rauer an, in Zukunft würde den Einladungen zu Sitzungen eine Liste mit Meldungen über Baumfällungen geschützter und nicht-geschützter (städtischer) Bäume sowie Angaben zu den Standorten für Ersatzpflanzungen beigefügt werden.

Kleve leistet sich bis heute den Luxus oder das erstaunliche Privileg, städtische Bäume von der Baumschutzsatzung auszunehmen.

Bis heute sind den Ausschussmitgliedern aus dem Rathaus vier Listen vorgelegt worden; zuletzt zur Sitzung am 21.11.2018. Diese Listen enthalten zwar Angaben zu Baumfällungen und zu Ersatzpflanzungen. Letztere sind aber nicht selten mit dem Hinweis „in Prüfung/Planung“ versehen, enthalten also eine gewisse Ungenauigkeit.

Innerhalb eines knappen Jahres – zwischen dem 07.09.2017 und dem 28.08.2018 sind in Kleve sechs (6) geschützte Bäume gefällt worden sind; Ersatzpflanzungen: 0! Städtische Bäume, die ja ausdrücklich nicht geschützt sind, fielen in 202 Fällen der Säge zum Opfer. Zieht man davon die infolge von Sturmschäden beseitigten 120 Bäume ab, dann stehen sechs privat gefällten Bäumen 82 städtische Baumfällungen gegenüber.

Wie sieht es städtischerseits mit Neupflanzungen aus? Eher bescheiden. Von 202 gefällten Bäumen sind nur 104 tatsächlich ersetzt worden. In 41 anderen Fällen lautete der Status „in Prüfung/Planung“. Was am Ende dabei herausgekommen ist, bleibt offenbar Dienstgeheimnis der Stadtverwaltung.

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Fraktionsübergreifender Antrag zur Unternehmer-Zufriedenheit angestrebt

Veröffentlicht: 09. April 2016

Beim Stammtisch der Offenen Klever (OK) am 05.04. wurde mit Unternehmern intensiv über Möglichkeiten und Defizite des Wirtschaftsstandorts Kleve diskutiert. Zu Gast waren u.a. Dipl. Ing. Michael Liffers der Firma Luxerna (Firma für LED- Konzepte), Matthias Crins, (Metallbau Crins), Peter Wanders (wanders-kunststofkozijnen.nl) sowie Dr. Josef Merges (MIT Gesundheit). Alle Betriebsinhaber haben z.T. zahlreiche Mitarbeiter beschäftigt und tragen eine hohe Verantwortung für das sicherstellen der Einkommen Ihrer Mitarbeiter und deren Familien.

Die Berichte über einschlägige Erfahrungen mit der Verwaltung und Wirtschaftsförderung der Stadt Kleve waren ernüchternd.

Der Eindruck wurde bestätigt, dass die Verwaltung und die Politik nicht verstanden haben, wie bedeutend und wichtig klein- und mittelständische Betriebe für die Stadt wirklich sind. Kleve ist stolz darauf, Unternehmen mit sehr großem Flächenbedarf angesiedelt zu haben, während kleine Betriebe immer mehr aus dem Fokus geraten.

Deshalb schlagen die Offenen Klever (OK) die Durchführung einer Zufriedenheitsstudie unter allen Klever Unternehmern mit bis zu 40 Mitarbeitern analog der DIN ISO 9001 vor. Die Analyse von Stärken und Schwächen ist das Ziel der Untersuchung, die von der Politik ebenso wie von der Verwaltung als Grundlage für eine bedarfsorientierte Wirtschaftspolitik genutzt werden kann, um Kleve als Standort für Gewerbetreibende attraktiver zu machen.

Die Offenen Klever (OK) wollen hierzu mit den anderen Klever Fraktionen Kontakt aufnehmen und einen fraktionsübergreifenden Antrag anstreben.

 

Wie kann der Wirtschaftsstandort „Kleve“ ausgebaut werden? - Unternehmer berichten von Ihren Erfahrungen zum Standort Kleve

Veröffentlicht: 31. März 2016

Ein oft gehörter Kritikpunkt zum Wirtschaftsstandort Kleve ist die schlechte Verkehrsanbindung und die daraus resultierende fehlende Attraktivität. Doch ist dies wirklich so? 

Wie ist es wirklich um den Wirtschaftsstandort Kleve bestellt?
Mehrere Unternehmer unserer Stadt berichten beim Stammtisch-Treffen der Offenen Klever von ihren Erfahrungen und den draus resultierenden Anregungen für die Wirtschaftspolitik in Kleve. Was ist weiterzuführen und was ist zu verbessern?

Hierzu laden die Offenen Klever (OK) alle interessierten Bürger am
05.04.2016 um 19:00 Uhr
ins "Restaurant Altes Landhaus" im Forstgarten Kleve,
Josef-Beuys-Allee 1 – 47533 Kleve
ein.

 

Naturschutz durch Plananpassung im Bahnhofsbereich gefordert

Veröffentlicht: 05. Februar 2016

Kein Karnevalsscherz: Allen Ernstes teilt die Stadtverwaltung der Öffentlichkeit mit: Der schützenswerte Baum am Bahnhof wurde in der Vergangenheit so gut bewässert, dass seine Wurzeln das Pflaster hochdrücken und das Anlegen von Behindertenparkplätze behindern. Deshalb soll der Baum jetzt gefällt werden! Diese Planung der Stadt lässt Vorausschau zum wiederholten Mal vermissen. Wäre sofort mit Rücksicht auf die Natur geplant worden, müssten wir jetzt nicht den hilflosen Versuch erleben, Naturschutz mit dem Anlegen von Behindertenparkplätzen auszustechen. Die Offenen Klever fordern, die Planungen so zu ändern, dass den Belangen von Behinderten und Naturschutz Rechnung getragen wird.

 

Windkraft im Reichswald wird selten mit Kleve in Verbindung gebracht

Veröffentlicht: 05. September 2015

Zum Thema „Windenergie aus dem Reichswald?“ haben die Offenen Klever Ihre monatlichen Stammtische nach der Sommerpause wieder aufgenommen. Über 40 Teilnehmer hörten einen emotional interessanten Vortrag von Josepha Liebrand, die über aktuellen Pläne zur Windkraft aber auch zum Zustand des Reichswaldes detailliert referierte. So stellte Frau Liebrand u.a. heraus, dass der Wald selbst zum Klimaschutz beiträgt und Windkraftanlagen im Wald das genaue Gegenteil bewirken.

In der Diskussion mit dem Publikum konnten viele Aspekte angesprochen und neue Ideen entwickelt werden, um weiter daran zu arbeiten Windkraft im Reichswald zu verhindern. Man war sich einig, dass viele Bürger in Kleve keine Windkraft im Reichwald wollen. Doch gleichzeitig wurde berichtet, dass das Thema selten mit dem Klever Reichswald in Verbindung gebracht wird.

„Viele Klever Bürger verorten das Thema in Kranenburg, wenn sie Windkraft im Reichwald hören. Der Wald eignet sich nicht für die von allen gewünschte Energiewende, denn er ist die grüne Lunge für uns alle. Hier muss noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet“ resümiert Heinz Goertz von den Offenen Klevern zum Ende der Veranstaltung.

 

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„Windenergie aus dem Reichswald?“ - Stammtisch Offene Klever am 01.09.2015

Veröffentlicht: 30. August 2015

Nach der Sommerpause nehmen die Offenen Klever (OK) wieder ihre monatlichen Stammtisch-Treffen auf, bei denen in lockerer Runde über aktuelle politische Themen in Kleve gesprochen werden soll.
Diesmal wird das Thema „Windenergie aus dem Reichswald?“
besprochen, zu dem die Offenen Klever alle interessierten Bürger einladen am

Dienstag, den 1.September 2015 um 19:00 Uhr ins
Restaurant Treffpunkt Kleve, Materborner Allee 81


zu kommen. Die Offenen Klever haben schon vor einigen Monaten dem Vorhaben eine Absage erteilt Teile des Reichwaldes für Windenergie zu roden und wollen mit dem Stammtisch nun weitere Aufklärungsarbeit leisten.
Als Referentin konnten die Offenen Klever Frau Josephine Liebrand gewinnen, die über den ökologischen Zustand des Reichwaldes unter besonderer Berücksichtigung der Holzgewinnung und der geplanten Nutzung durch Windkrafträder referieren wird. Aufgrund des großen Interesses schon im Vorfeld der Veranstaltung möchten wir alle Zuhörer bitten, sich kurz über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzukündigen, um die Veranstaltung besser organisieren zu können.

 

Offene Klever gegen Versiegelung des Reichswalds

Veröffentlicht: 30. Juni 2015

Der jetzt vorgestellte Flächennutzungsplan (FNP) zeigt, wie Naturschutz in die völlig falsche Richtung gehen kann. Die Möglichkeit Windkrafträder in den Reichswald zu stellen, suggeriert, dass Windräder in jedem Fall umweltfreundlich wären. Der Wald gerät dabei völlig aus dem Blickwinkel, obwohl dieser als CO2-Aufnehmer ein Bollwerk gegen den Klimawandel ist.

Und so verursachen Windräder im Wald durch die damit verbundene Bodenversiegelung große Löcher in diesem Bollwerk. Außerdem sind die Folgen eines Brandfalls einer Windkraftanlage noch nicht absehbar und die Auswirkungen auf die Tierwelt noch nicht abschließend bewertet. Ein Windrad als vermeintliche Umweltschutzmaßnahme entpuppt sich im Wald letztendlich als das genaue Gegenteil.

Die Offenen Klever werden einem Flächennutzungsplan in keinem Fall zustimmen, der einen solch schweren Eingriff in die Natur ermöglicht.

 

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Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025