Fridays for Future: Weltweiter, generationenübergreifender Generalstreik am 20.09.2019

Veröffentlicht: 26. August 2019

"Offene Klever" rufen zur Teilnahme auf! 

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unser aller Zukunft. Wir, die junge Generation, werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind wir die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Wir steuern derzeit mit rasender Geschwindigkeit auf den „point of no return“ zu und machen weltweit noch kaum Anstalten zu bremsen. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer wird Kohle abgebaut.

Aus diesem Grund finden unter dem Motto „Fridays for Future“ bundesweit wöchentlich Bildungsstreiks für einen echten Klimaschutz statt. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Unterstützerinnen und Unterstützer gehen freitags nicht in die Schule, sondern vor die Rathäuser und Parlamente, um die Politik endlich zum Handeln zu bewegen und die Zukunft der jungen Leute nicht weiter aufs Spiel zu setzen.

Für den 20. September hat Greta Thunberg zu einem globalen Generalstreik für den Klimaschutz aufgerufen. Das heißt, dass alle Generationen aufgerufen sind, sich den Streiks anzuschließen, denn die Klimakrise geht jeden etwas an. Es reicht nicht mehr, dass nur die Generation handelt, deren Zukunft gefährdet ist. Deswegen ruft Fridays for Future auch die Generation auf, die die Zukunft heute gestaltet. Es kann nicht nur an uns hängen bleiben.

Auch im Kreis Kleve möchten wir uns an diesem Tag mächtig ins Zeug legen und Großes auf die Beine stellen. Wir möchten gemeinsam ein unüberseh- und unüberhörbares Zeichen im Kreis Kleve setzen und lauter sein als je zuvor. Wir rechnen mit bis zu 3000 Menschen, die an dem Tag in Kleve fürs Klima auf die Straße gehen. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, radikal und global die Veränderung einzuleiten, dann ist es zu spät. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.

Weiterlesen: Fridays for Future: Weltweiter, generationenübergreifender Generalstreik am 20.09.2019
 

Klimaschutz: Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung präzisieren!

Veröffentlicht: 26. Juni 2019

Änderungsantrag im Rat vorgelegt

Die Ausrufung des sogenannten Klima-Notstands, ohne damit konkrete Maßnahmen zu verknüpfen, ist eine Showveranstaltung und reine Symbolpolitik. Beides bringt uns in der Sache nicht weiter. Kleve braucht endlich ein konsequentes und verantwortungsbewusstes Handeln der Politik. Mit einem Änderungsantrag wollen die "Offenen Klever" die unverbindlichen Formulierungen im Beschlussverschlag der Stadtverwaltung, wie z.B. „strebt insbesondere (..) an“ oder „orientiert sich an“ wenigstens soweit präzisieren, dass Stadtverwaltung und Rat allgemeinverbindliche Verpflichtungen eingehen.

Es geht nicht mehr darum, sich an Berichten des IPCC lediglich zu „orientieren“ – so wie die Stadt sich bei der Haushaltsplanung an Rahmendaten des Finanzministers orientiert, die sie nicht binden –, sondern dem Weltklimarat muss endlich gefolgt werden. Dazu muss es eine klare Aussage geben!

Und statt mit dem Finger auf Bundes- und Landesregierung zu verweisen und von dort umfassende Informationen (für wen und an wen?) zum Thema zu verlangen, kann und muss die Stadt Kleve mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Hausaufgaben machen, gegebenenfalls unter Hinzuziehung externen Sachverstands. Gemeindeordnung und Hauptsatzung der Stadt enthalten dafür die geeigneten Instrumente. Rat und Stadtverwaltung müssen nur wollen…

In der Ratssitzung am 26.06.2019 legte unser Ratsmitglied Anne Fuchs zum Beschlussvorschlag „Resolution zur Ausrufung des Klimanotstands“ (Drucksache 1097 /X) einen Änderungsantrag vor:

Weiterlesen: Klimaschutz: Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung präzisieren!
 

Fraktionsübergreifender Antrag zur Unternehmer-Zufriedenheit angestrebt

Veröffentlicht: 09. April 2016

Beim Stammtisch der Offenen Klever (OK) am 05.04. wurde mit Unternehmern intensiv über Möglichkeiten und Defizite des Wirtschaftsstandorts Kleve diskutiert. Zu Gast waren u.a. Dipl. Ing. Michael Liffers der Firma Luxerna (Firma für LED- Konzepte), Matthias Crins, (Metallbau Crins), Peter Wanders (wanders-kunststofkozijnen.nl) sowie Dr. Josef Merges (MIT Gesundheit). Alle Betriebsinhaber haben z.T. zahlreiche Mitarbeiter beschäftigt und tragen eine hohe Verantwortung für das sicherstellen der Einkommen Ihrer Mitarbeiter und deren Familien.

Die Berichte über einschlägige Erfahrungen mit der Verwaltung und Wirtschaftsförderung der Stadt Kleve waren ernüchternd.

Der Eindruck wurde bestätigt, dass die Verwaltung und die Politik nicht verstanden haben, wie bedeutend und wichtig klein- und mittelständische Betriebe für die Stadt wirklich sind. Kleve ist stolz darauf, Unternehmen mit sehr großem Flächenbedarf angesiedelt zu haben, während kleine Betriebe immer mehr aus dem Fokus geraten.

Deshalb schlagen die Offenen Klever (OK) die Durchführung einer Zufriedenheitsstudie unter allen Klever Unternehmern mit bis zu 40 Mitarbeitern analog der DIN ISO 9001 vor. Die Analyse von Stärken und Schwächen ist das Ziel der Untersuchung, die von der Politik ebenso wie von der Verwaltung als Grundlage für eine bedarfsorientierte Wirtschaftspolitik genutzt werden kann, um Kleve als Standort für Gewerbetreibende attraktiver zu machen.

Die Offenen Klever (OK) wollen hierzu mit den anderen Klever Fraktionen Kontakt aufnehmen und einen fraktionsübergreifenden Antrag anstreben.

 

Wie kann der Wirtschaftsstandort „Kleve“ ausgebaut werden? - Unternehmer berichten von Ihren Erfahrungen zum Standort Kleve

Veröffentlicht: 31. März 2016

Ein oft gehörter Kritikpunkt zum Wirtschaftsstandort Kleve ist die schlechte Verkehrsanbindung und die daraus resultierende fehlende Attraktivität. Doch ist dies wirklich so? 

Wie ist es wirklich um den Wirtschaftsstandort Kleve bestellt?
Mehrere Unternehmer unserer Stadt berichten beim Stammtisch-Treffen der Offenen Klever von ihren Erfahrungen und den draus resultierenden Anregungen für die Wirtschaftspolitik in Kleve. Was ist weiterzuführen und was ist zu verbessern?

Hierzu laden die Offenen Klever (OK) alle interessierten Bürger am
05.04.2016 um 19:00 Uhr
ins "Restaurant Altes Landhaus" im Forstgarten Kleve,
Josef-Beuys-Allee 1 – 47533 Kleve
ein.

 

Naturschutz durch Plananpassung im Bahnhofsbereich gefordert

Veröffentlicht: 05. Februar 2016

Kein Karnevalsscherz: Allen Ernstes teilt die Stadtverwaltung der Öffentlichkeit mit: Der schützenswerte Baum am Bahnhof wurde in der Vergangenheit so gut bewässert, dass seine Wurzeln das Pflaster hochdrücken und das Anlegen von Behindertenparkplätze behindern. Deshalb soll der Baum jetzt gefällt werden! Diese Planung der Stadt lässt Vorausschau zum wiederholten Mal vermissen. Wäre sofort mit Rücksicht auf die Natur geplant worden, müssten wir jetzt nicht den hilflosen Versuch erleben, Naturschutz mit dem Anlegen von Behindertenparkplätzen auszustechen. Die Offenen Klever fordern, die Planungen so zu ändern, dass den Belangen von Behinderten und Naturschutz Rechnung getragen wird.

 

Windkraft im Reichswald wird selten mit Kleve in Verbindung gebracht

Veröffentlicht: 05. September 2015

Zum Thema „Windenergie aus dem Reichswald?“ haben die Offenen Klever Ihre monatlichen Stammtische nach der Sommerpause wieder aufgenommen. Über 40 Teilnehmer hörten einen emotional interessanten Vortrag von Josepha Liebrand, die über aktuellen Pläne zur Windkraft aber auch zum Zustand des Reichswaldes detailliert referierte. So stellte Frau Liebrand u.a. heraus, dass der Wald selbst zum Klimaschutz beiträgt und Windkraftanlagen im Wald das genaue Gegenteil bewirken.

In der Diskussion mit dem Publikum konnten viele Aspekte angesprochen und neue Ideen entwickelt werden, um weiter daran zu arbeiten Windkraft im Reichswald zu verhindern. Man war sich einig, dass viele Bürger in Kleve keine Windkraft im Reichwald wollen. Doch gleichzeitig wurde berichtet, dass das Thema selten mit dem Klever Reichswald in Verbindung gebracht wird.

„Viele Klever Bürger verorten das Thema in Kranenburg, wenn sie Windkraft im Reichwald hören. Der Wald eignet sich nicht für die von allen gewünschte Energiewende, denn er ist die grüne Lunge für uns alle. Hier muss noch mehr Aufklärungsarbeit geleistet“ resümiert Heinz Goertz von den Offenen Klevern zum Ende der Veranstaltung.

 

Weiterlesen: Windkraft im Reichswald wird selten mit Kleve in Verbindung gebracht
 

„Windenergie aus dem Reichswald?“ - Stammtisch Offene Klever am 01.09.2015

Veröffentlicht: 30. August 2015

Nach der Sommerpause nehmen die Offenen Klever (OK) wieder ihre monatlichen Stammtisch-Treffen auf, bei denen in lockerer Runde über aktuelle politische Themen in Kleve gesprochen werden soll.
Diesmal wird das Thema „Windenergie aus dem Reichswald?“
besprochen, zu dem die Offenen Klever alle interessierten Bürger einladen am

Dienstag, den 1.September 2015 um 19:00 Uhr ins
Restaurant Treffpunkt Kleve, Materborner Allee 81


zu kommen. Die Offenen Klever haben schon vor einigen Monaten dem Vorhaben eine Absage erteilt Teile des Reichwaldes für Windenergie zu roden und wollen mit dem Stammtisch nun weitere Aufklärungsarbeit leisten.
Als Referentin konnten die Offenen Klever Frau Josephine Liebrand gewinnen, die über den ökologischen Zustand des Reichwaldes unter besonderer Berücksichtigung der Holzgewinnung und der geplanten Nutzung durch Windkrafträder referieren wird. Aufgrund des großen Interesses schon im Vorfeld der Veranstaltung möchten wir alle Zuhörer bitten, sich kurz über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzukündigen, um die Veranstaltung besser organisieren zu können.

 

Seite 1 von 3

Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025