Jahrelange Bemühungen der Offenen Klever zum Schutz des Bensdorp-Geländes jetzt erfolgreich

Veröffentlicht: 05. Februar 2015

Seit Jahren setzen sich die Offenen Klever dafür ein, auch die Zeugnisse der Klever Industriegeschichte zu erhalten. Die Anträge der Offenen Klevern zur Unterschutzstellung beispielsweise des Bensdorp-Geländes wurden u.a. von CDU und den Bündnis90/Die Grünen immer abgelehnt, wie im Protokoll des Haupt- und Finanzausschusses vom 12.12.2012 nachzulesen ist: „Der Haupt- und Finanzausschuss lehnt den Antrag der Offenen Klever auf Mittelbereitstellung im Haushalt 2013 für die zügige Unterschutzstellung der für die Klever Industriegeschichte wichtigen Gebäudeteile der Fabriken XOX, Bensdorp und Margarine UNION mehrheitlich bei einer Ja-Stimme und 20 Nein-Stimmen ab.“

Umso größer ist die Freude der Offenen Klever, dass sich jetzt auch die Koalition aus CDU und Grünen den Offenen Klevern anschließen und die Unterschutzstellung durch den Landeskonservator begrüßen.

 

Minoritenplatz - Treffpunkt für Kleve

Veröffentlicht: 15. November 2014

Auf Einladung der Offenen Klever referierte am Dienstag, den 11.11.2014 Herr Dr. Arnold Voss zum Thema „Urbaner Platz“. Als ausgewiesener Experte in den Bereichen Stadtplanung, Städtebau und Architektur, in denen er u.a. an der Technischen Universität Berlin, der Technischen Hochschule Aachen und der Columbia-University New York City tätig war, erläuterte zu Beginn was einen Platz ausmacht. Essentiell wichtig ist dabei eine Fassung, die der Platz in seiner jetzigen Form noch nicht bietet. Man solle sich nun Zeit nehmen und über diese Fassung nachdenken, in die der Minoritenplatz als „Diamant“ hineinpasst. Eine Bebauung wäre nur unter der Bedingung denkbar, wenn der Platz dadurch seine Fassung erhalten würde.

Herr Dr. Voss erläuterte, dass durch Einbeziehung der neuen Hochschule diese mit ihren vielen Lehrkräften und Studenten weiter an die Stadt gebunden werden kann. So könne man es schaffen, dass die Studenten nach einer Vorlesung nicht einfach nach Hause fahren, sondern in der Stadt verweilen und hier auch als Konsument auftreten.
Aber auch mit Blick auf die vielen niederländischen Besucher ist der Minoritenplatz als große Chance zu sehen, Willkommensplatz für unsere Gäste zu sein.
Alle Aktivitäten können den Minoritenplatz als echten Platz zu einem Treffpunkt für Kleve machen, wobei Aktivitäten weitere Menschen neugierig auf den Platz macht und weitere Aktivitäten anstößt. So entsteht eine positive Attraktionsschleife, die die Unterstadt als Ganzes weiter belebt.

Aus Sicht der Offenen Klever sollte der Minoritenplatz als Platz gestaltet werden. Eine Bebauung ist nur denkbar, wenn er dem Platz hierdurch eine Fassung gibt. Alle Beteiligten sollten nun nicht vorschnell handeln, sondern sich der Aufgabe stellen zu definieren, was Kleve ausmacht und wie wir uns definieren. Mit Beantwortung dieser Fragen entwickelt sich die Gestaltung des Platzes, die in die Hände von anerkannten Experten für Platzgestaltung gelegt werden sollte.

Ein Platz mag nicht so viel finanziellen Profit bringen wie eine Bebauung. Die Lebensqualität in Kleve sollte es uns wert sein, ein „horizontales Wahrzeichen“ als Kontrapunkt zu dem Ereignis Schwanenburg für Kleve zu gestalten.

 

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"Das horizontale Wahrzeichen"

Veröffentlicht: 13. November 2014

NRZ 13.11.2014 - Zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken

 

Die Offenen Klever laden ein zum Vortrag „Urbaner Platz“

Veröffentlicht: 10. November 2014

Die Raumplanung in der Unterstadt ist eine Herausforderung. Der Minoritenplatz darf dabei nicht isoliert gesehen werden. Seine Sicht der Unterstadt und Anregungen für die Gestaltung des Bereichs besonders des Minoritenplatzes wird Herr Dr. Arnold Voss

am 11. November 2014 um 19 Uhr
im Haus Koekkoek

vorstellen. Hierzu laden die Offenen Klever Sie herzlich ein.

Herr Dr. Arnold Voß hat ein abgeschlossenes Studium der Raumplanung und Pädagogik in Dortmund und Berlin. Vor dem Hintergrund seiner Wissenschafts- und Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin, der Technischen Hochschule Aachen und der Columbia-University New York City in den Bereichen Stadtplanung, Städtebau und Architektur, seiner Promotion zum Doktor der Politikwissenschaften und seiner Beratungs-, Entwurfs- und Gutachtertätigkeit für Politik, Verwaltung, Bürgerinitiativen und private Investoren, wird er unter Einbeziehung aller Möglichkeiten, in kompetenter und spannender Weise, zum Thema „Urbaner Platz“ referieren.

Herr Dr. Arnold Voß referiert ausschließlich ergebnisoffen. Dieser Hintergrund ist unserer Meinung nach die Voraussetzung, um die Entwicklung zum Thema Minoritenplatz voranzutreiben.

Vor wenigen Wochen wurde der Stadtsoziologe Dr. Hans Hoorn aus Maastricht vom „Wirtschaftsforum Kleverland“ geladen und hielt einen überaus spannenden Vortrag in der Klever Stadthalle. Seine mahnenden Worte sind uns in Erinnerung geblieben: „Geben Sie die Planung nie an einen Investor ab - dann haben Sie sofort verloren.”

Noch wichtiger sei, laut Herrn Dr. Hoorn, die gute Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Plätze. Herr Dr. Voß wird sich dieses Themas annehmen. Sie können gespannt sein. Im daran anschließenden Gespräch können Gedanken ausgetauscht und vertieft werden.

Das B.C. Koekkoek-Haus wird erneut den passenden Rahmen für Gespräche zum Thema „Baukultur“ stellen.

 

Einladung Infoveranstaltung Gestaltungsbeirat

Veröffentlicht: 31. Oktober 2014

Die Offenen Klever laden Sie ein;
am 16 Mai 2014 um 19 Uhr ins Haus Koekkoek.
Architekt Dipl.-Ing. Michael Maas hält einen Vortrag zur Arbeit des Gestaltungsbeirates


Michael Maas ist Mitglied des Gestaltungsbeirates in Münster und wurde in Kleve geboren. Er ist Landesvorsitzender des BDB (Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.).

Im März 2014 wurde die neue Gestaltungssatzung für die Innenstadt Kleves durch den Rat verabschiedet. Dieses Gestaltungshandbuch ist eine begrüßenswerte Grundlage. Die Umsetzung bedarf allerdings eines unabhängigen Fachgremiums.

Die Offenen Klever setzen sich seit 20 Jahren für einen derartigen Beirat ein.

Architektur prägt das Bild unserer Stadt. Dieses Stadtbild ist durch die Zerstörungen des 2. Weltkriegs in Kleve unwiederbringlich verloren gegangen. Die ehemals vorhandene Baukultur kann nur durch einen Gestaltungsbeirat wieder etabliert und mit der bedeutenden Geschichte verknüpft werden. Stadtplanung, unter der behutsamen Bewahrung der noch vorhandenen historischen Bauten, gilt es nachhaltig und qualitätsvoll auf ihren Weg zu bringen. Architekturkultur in Kleve niveauvoll zu entwickeln ist für Kleves Zukunft von großer Bedeutung.

Michael Maas wird über seine Arbeit im Münsteraner Gestaltungsbeirat berichten. Im daran anschließenden Gespräch bei einem Glas Wein können Gedanken ausgetauscht werden. In Kleve gibt es wohl kaum einen besseren Ort über die Zukunft der Architektur in Kleve zu diskutieren.

Das B.C. Koekkoek-Haus ist eine architektonische Kostbarkeit für Kleve. Das Gebäude, das bei der Zerstörung der Stadt im Jahre 1944 verschont blieb, zählt zu den bedeutendsten Denkmälern des 19. Jahrhunderts am Niederrhein.

Wir bitten bis zum 9. Mai 2014 um eine verbindliche Zusage per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Mit freundlichen Grüßen,
Anne Fuchs und Max Knippert

 

Neuplanung mit Unsicherheit

Veröffentlicht: 04. Oktober 2014

Mit der Ratssitzung am Mittwoch wurde eine Neuplanung des Minoritenplatzes eingeleitet. Dies begrüßen die Offenen Klever, die sich hierfür schon Anfang des Jahres u.a. mit der Vorstellung eines Ereignisplatzes stark gemacht hatten.

Jedoch steht seit Monaten im Raum, ob das laufende Verfahren vor der Vergabekammer, mit dem Sontowski eine Bebauung des Minoritenplatzes erzwingen möchte, durch eine außergerichtliche Einigung mit Sontowksi abgewendet werden kann. Um allen Beteiligten mehr Zeit einzuräumen, hatten die Offenen Klever am Mittwoch in der Ratssitzung eine Veränderungssperre beantragt, die jedoch von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde.
Die Offenen Klever hoffen intensiv, dass sich diese Entscheidung nicht als weiterer Fehler erweisen wird, der die Fehlplanungen im Bereich der Unterstadt begünstigt.

 

Sontowski ist zurück - War der Kampf der Bürger vergebens?

Veröffentlicht: 23. Mai 2014

Im letzten Jahr haben viele Bürger, auch mit Unterstützung der Offenen Klever (OK), gegen den Sontowski-Klotz gestimmt. Nach der Ablehnung im Rat war die Euphorie groß. Es war auch ein sehr wichtiger Schritt, aber die Offenen Klever und viele Bürger wiesen schon im Januar im Zuge der Verabschiedung des neuen Bebauungsplanes darauf hin, dass Sontowski noch nicht zwangsläufig gestorben sein muss. Die anderen Parteien im Rat nutzten dies ausführlich zur Schelte der Offene Klever statt sich mit den Bürgerargumenten zu befassen. Doch nun ein paar Monate später zeigt sich schon, dass die Einschätzung der OK vollkommen richtig war. Die Selbstsicherheit der anderen Parteien, alles besser zu wissen, weicht der Unsicherheit vor einem Verfahren vor der Vergabekammer. Denn durch die Verabschiedung des Bebauungsplans gegen die Stimmen der Offenen Klever haben die anderen Parteien die Grundlage geschaffen Sontowski immer noch möglich zu machen.
Dass sich Sontowski nun Schadenersatzansprüche vorbehält, war zu erwarten. Trotz mehrfacher und scharfer Attacken seitens der CDU haben die Offenen Klever immer gewarnt, dass diese Situation eintreten werde. Die jetzige Lage wäre vermeidbar gewesen
Wer sich eine kritische Opposition für die nächsten Jahre wünscht, sollte den Offenen Klever mit seiner Stimme am Sonntag den Rücken stärken, damit auch Argumente ein Gewicht bekommen und das „Immer-Weiter-So“ gestoppt wird.

 

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Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025