Gestaltungsbeirat ein unerwartet spannendes Thema

Veröffentlicht: 22. Mai 2014

Ausgelöst durch die Pläne zum Minoritenplatz haben Diskussionen zur Stadtgestaltung in Kleve plötzlich Konjunktur. Nachdem die CDU mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen mit Architekten Gestaltungsfragen diskutiert hatte, folgte eine öffentliche Veranstaltung der GRÜNEN, die allerdings ebenfalls im Wesentlichen ergebnislos verlief. Umso überraschender war die rege Teilnahme an der Veranstaltung „Gestaltungsbeirat“, zu der die OFFENEN KLEVER ins Haus Koekkoek eingeladen hatten. Am Freitag hatten die Offenen Klever (OK) eine hochspannende Veranstaltung zum Thema Gestaltungsbeirat. Bekanntermaßen fordert die Bürgerinitiative seit mehr als einem Jahrzehnt ein solches Gremium, das es am Niederrhein beispielsweise in Rees, Kalkar und Wesel bereits gibt. Nach einleitenden Worten vom Organisator Max Knippert referierte Michael Maas, selbst Mitglied des Gestaltungsbeirates in Münster und Landesvorsitzender des BDB (Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.).

Kernpunkt seiner Ausführung war die Feststellung: Ein Gestaltungsbeirat ist keine Gestaltungspolizei, sondern als beratendes Gremium ein Werkzeug für die Politik und für die interessierte Öffentlichkeit, das in anderen Städten zu einer Verbesserung der städtebaulichen Qualität maßgeblich beigetragen hat. Laut Herrn Maas ist dies in der Tatsache begründet, dass Architekten vom „ersten Strich“ an, aber auch andere Gruppierungen einbezogen wurden. Da Bauherren und Architekten selbst ein negatives Votum des mit fachkundigen Mitgliedern besetzen Beirates scheuen, wird mehr Wert auf die gestalterischen Fragen gelegt. Dabei ging er nicht nur auf die unterschiedlichen Konstruktionen eines Gestaltungsbeirates ein, sondern skizzierte auch Wege, wie ausgehend von den Architekten vor Ort ein Gestaltungsbeirat auf den Weg gebracht werden kann.

In einer lebhaften fast einstündigen Diskussion befürworteten vor allem anwesende Architekten die Idee eines Gestaltungsbeirates. Diese gingen sogar noch einen Schritt weiter und wollen innerhalb der Architektenschaft das Thema weiter forcieren, so dass der Abend hoffentlich in Naher Zukunft als Keimzelle für mehr gestalterische Qualität in Kleve gesehen wird.

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Gestaltungsbeirat - Kreativ gestalten statt bürokratisch verwalten ...

Veröffentlicht: 15. Mai 2014

Ein Gestaltungsbeirat ist ein unabhängiges Bürgerforum aus Architekten, Städteplanern, Vertretern von Vereinigungen und Vereinen sowie sachkundigen Bürgern. Das Ziel des Gestaltungsbeirates ist es, individuell im Zusammenspiel mit den Bürgern Kleve architektonisch und städtebaulich voranzubringen.
Baumaßen sollen von Anfang an mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen begleitet und Fehlentwicklungen vorgebeugt werden. So soll u. a. die Zerstörung der historischen Substanz Kleves unterbunden werden.
Der Gestaltungsbeirat beschränkt sich nicht auf die Innenstadt, sondern hilft auch bei Vorhaben, die die Ortsteile betreffen. So wäre das alte  Schützenhaus ebenso wie Bollinger, das Steiger Haus und vieles anderes durch einen Gestaltungsbeirat erhalten geblieben und das Hotel wäre so nicht gebaut worden.

Wir brauchen ein Gremium, das mit den Bürgern unsere Stadt gestaltet, um Altes zu bewahren und Neues harmonisch hinzuzufügen.

JA zum Gestaltungsbeirat in Kleve !

 

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Flyer - "Gestaltungsbeirat - Kreativ gestalten statt bürokratisch verwalten"

Weiterführender Link:
Gestaltungsbeirat ein unerwartet spannendes Thema

 

Einladung zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema Gestaltungsbeirat

Veröffentlicht: 29. April 2014

Städte haben Gesichter, diese Ansicht prägt die Menschen und die Menschen prägen dieses Gesicht. Dies geschieht in der Auseinandersetzung, Tag für Tag. Das historische Erbe prägt unsere Erinnerung. Weitsicht jedoch ist eine nachhaltige Zukunftsplanung.

Die Chancen und Möglichkeiten sind vielversprechend. Um jedoch eine lebenswerte Stadt zu gestalten, braucht es die Idee einer Gestalt. Diese wird durch Architektur und Kunst in Form gebracht. Die zugrundeliegende Baukultur gilt es auf den Weg zu bringen bzw. an vergangene Qualität anzuknüpfen. Ein Gestaltungsbeirat ist ein entscheidender Schlüssel dazu.

Hierzu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger am 16.Mai.2014 um 19 Uhr ins Museum Haus Koekoek zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema Gestaltungsbeirat ein.

 

(Fast) keine Änderung am Minoritenplatz geplant

Veröffentlicht: 11. Januar 2014

Nächste Woche Mittwoch, den 15.01. endet die Frist zur Einreichung von Einwänden zum Bebauungsplan des Minoritenplatzes. Bei den viel diskutierten Kernthemen Sontowski-Fläche und Volksbank hat sich nichts geändert. Somit macht der Bebauungsplan ein Sontwoski 2.0 möglich. Selbst Aussagen über eine kleinteilige Bebauung müssen in diesem Zusammenhang und mit Blick auf die baldige Wahl sehr kritisch gesehen werden. Umso wichtiger sind die Stellungnahmen der Klever Bürger. Die Offenen Klever weisen nochmals verstärkt auf dieses Instrument der Einflussnahme hin und fordern alle Klever Bürger auf, von ihrer Mitsprachemöglichkeit Gebrauch zu machen. Nur so ist gesichert, dass die Bedenken zu dieser Offenlage von der Politik und Verwaltung auch zur Kenntnis genommen werden. Denn es ist nicht gesichert, dass früher eingereichte Bedenken gegen die Minoritenplatzbebauung im jetzigen Verfahren berücksichtigt werden.

Aus Sicht der Offenen Klever wird nur ein Ereignisplatz, der Raum für vielseitige Aktivitäten bietet und die Menschen zusammenführt, Kleve attraktiver machen. Jegliche Bebauung, wie von den etablierten Parteien gefordert, lehnt die Bürgerinitiative Offene Klever ab.

 

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(Aus)Getrickst - Falschspiel bei der Minoritenplatzbebauung aufgedeckt!

Veröffentlicht: 13. Dezember 2013

Wenn es nach dem Bürgermeister und der CDU geht, soll der Minoritenplatz auf Biegen und Brechen bebaut werden. Nun gibt es aber aktuell keine Mehrheit mehr für das Sontowski-Projekt im Rat, im Gegenteil: Eine zunehmende Anzahl von Bürgern wehrt sich gegen den Verkauf des Minoritenplates. Wie soll es weitergehen? Alles wäre frei für den Minoritenplatz als Ereignisplatz, der für vielseitige Ereignisse als Rathaus- und Bürgerplatz fungieren könnte. Da sie aber unbedingt bauen will, kam die CDU-Verwaltung auf eine listige Idee: Für die Errichtung eines EDEKA-Marktes an der Ludwig-Jahn-Straße zur Verbesserung der Versorgung der Unterstadt erklärte sie die Minoritenplatzbebauung zur zwingenden Voraussetzung. Das macht angeblich ein Erlass der Bezirksregierung zwingend notwendig.
Die Offenen Klever haben sich nun selbst mit der Bezirksregierung in Verbindung gesetzt und bekamen eine erstaunliche Antwort: „Die Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche obliegt jedoch der jeweilige Kommune“, schreibt die Bezirksregierung. Im Klartext heißt das:


Von einem Zwang zur Bebauung des Minoritenplatzes kann keine Rede sein!


Es ist Zeit und Gelegenheit den Minoritenplatz endlich als lebendigen, offenen Platz zu gestalten statt ideenlos zuzubauen. In diese Überlegungen sollte auch die Volksbank einbezogen werden. Der Bürgermeister und seine Verwaltung wird daher aufgefordert aktiv auf die Volksbank zuzugehen, um den privatwirtschaftlichen als auch den der Kulturstadt Kleve Interessen gerecht zu werden.

 

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Konstruktiver Dialog zum Bau der Volksbank auf dem Minoritenplatz

Veröffentlicht: 22. November 2013

Als Gäste der Volksbank Kleverland konnten die Offenen Klever (OK) am Mittwoch, den 20.11 ein konstruktives Gespräch mit dem Vorstand der Bank führen. Im Detail erläuterte der Vorstandsvorsitzende Herr Ruffing seine Pläne und Beweggründe für die Planungen zum Bau eines neuen Bankgebäudes auf Teilen des Minoritenplatzes. Die Offenen Klever stellten dagegen ihre Vision eines Ereignisplatzes vor, der vom Haus Koekkoek bis zum Spoykanal reichen soll. Aufgrund der Vorgaben der Stadt Kleve und des engen Zeitfensters konnte Herr Ruffing sich diesem Vorschlag nicht anschließen, auch wenn er vor Jahren zu Begin der Planungen ein Gebäude am Rande des Minoritenplatzes gegenüber dem Bürgerbüro favorisiert hatte.

Das Gespräch war von gegenseitigem Verständnis für die jeweiligen Standpunkte bestimmt, ohne die weiterhin bestehenden unterschiedlichen Auffassungen zur Minoritenplatzgestaltung zu verwischen. Die Wählerinitiative „Offenen Klever“ (OK) empfiehlt dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung mit der Volksbank nach einem Kompromiss zu suchen, der den Wunsch vieler Bürger nach einem Ereignisplatz vor dem neu errichteten Rathaus mit dem Wunsch der Volksbank nach einem Gebäude in attraktivster Lage in Einklang bringt.

 

 

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Broadway in Kleve - Klimpern mit Klinkern

Veröffentlicht: 15. November 2013

Ein gutes Broadway-Stück zeichnet sich u.a. durch Action und viele Wendungen aus. In diesem Sinne befinden wir uns zur Zeit mitten drin in Kleves bestem Broadway-Stück seit der letzten Kommunalwahl, deren Akteure jetzt zur Hochform auflaufen:


„Die Rathausfassade - Klimpern mit Klinkern“


Im ersten Akt verlängert die CDU medienwirksam bei der letzten Ratssitzung ihren Auftritt zum Thema Klinker um satte 30 Minuten zusätzlicher Beratungszeit, um dann alle mit einem vorzeitigen Antrag vor den Kopf zu stoßen. Selbst der Aufschrei des Bürgermeisters zum rechtlichen Wagnis die geplante Fassade und damit die Charakteristik des Rathauses zu ändern, verhallt bei der CDU.

Durch das Medienecho aufgeschreckt, folgt im 2. Akt zwischen Bürgermeister und CDU die große Versöhnung, die eigentlich keine ist, da sich an deren Positionen und unterschiedlichen Zielen nichts geändert hat.
Parallel dazu erfreuen die Grünen den geneigten Zuschauer aus dem Hintergrund mit der Drohung, die Koalition mit der CDU zu verlassen, wenn diese sich nicht klar mit dem Bürgermeister zusammenrauft. Das erinnert irgendwie an CSU. Man ist zwar ein (grünes) Abziehbild der CDU, aber man will jetzt doch auch mal wahrgenommen werden und haut daher
besonders hart auf den Tisch.

Die Akteure zeigen: Politik ist spannend und unterhaltsam! Zwar hätten mit weitsichtiger Planung alle umstrittenen Fragen schon vor langer Zeit geklärt werden können, aber freuen wir uns nun auf den 3. Akt im Dezember zum Thema „Klimpern mit Klinkern“. Vorausgesetzt in der nicht öffentlichen Fraktionsvorsitzendenkonferenz (die Offenen Klever nehmen
an dem Geklüngel seit Jahren nicht teil) wird dem Schauspiel ein vorzeitiges Ende gesetzt. Auch wäre das eine Broadway-würdige Wendung!

Anne Fuchs (Offene Klever)
Mitglied des Bauauschusses

 

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Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025