Neubau "Grüner Heideberg"

Veröffentlicht: 05. November 2019

Eine Stellungnahme von Clemens Giesen

Vor einigen Wochen wurden am "Grüner Heideberg" in Kleve zwei Häuser abgerissenn, die den Krieg überstanden hatten, aber leider durch Umbauten nicht mehr als solche zu erkennen waren. In einem dieser Häuser gab es den Lebensmittelladen Püpplichhuisen, der alten Klevern vielleicht noch bekannt ist.

Beim Abbruch der Häuser wurde ein mittelalterlicher Gemüsekeller gefunden mit Resten von Steinzeug, so dass er vorsichtig ins 14. Jahrhundert datiert werden kann. Starke Brandspuren vom verheerenden Stadtbrand von 1528 lassen den Schluss zu, dass es sich um den Gemüsekeller eines damals üblichen Fachwerkhauses handeln kann. Genaueren Aufschluss wird die Ausarbeitung und Interpretation des dokumentierten Fundes bringen.

Dieser Fund, über den bestimmt in einem der nächsten Heimatkalender berichtet wird, ist ein wunderbares Fenster in die frühe Geschichte der Stadt Kleve. Diese Reste eines Hauses gehören zu der ersten Siedlung, die sich im Schutze der Burg und vor Hochwasser auf dem Heideberg festigte, die 1242 mit einer Stadtmauer umgeben wurde und Stadtrechte erhielt.

Zwischen den abgebrochenen Häusern lag ein freies Grundstück. Diese ehemals drei Grundstücke werden nun demnächst bebaut werden; die Baugrube ist bereits ausgehoben.

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Fakten, Fakten, Fakten....

Veröffentlicht: 20. September 2019

Die alternative Wahrheit der Grünen:

Eine grüne Stadtverordnete hat den „Offenen Klevern“ vorgeworfen, „Fake News“ zu verbreiten. Die alternative Wahrheit der Grünen kann einem Artikel aus der „RP-Kleve“ entnommen werden:

https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-gruene-werfen-ok-bei-koenigsallee-fakenews-vor_aid-45885565

Statt mit einer erneuten Pressemitteilung die Wahrheit zu verbreiten, dass die Grünen a) der Bebauung im Bereich „Bresserberg“ zustimmen, b) über die Fällung von Bäumen für Parkplätze mit sich reden lassen, lassen wir erneut Fakten sprechen:

Über die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 12.09.2019 liegt noch keine Niederschrift vor. Die „RP-Kleve“ berichtete am 14.09.2019 darüber unter anderem

https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-neuer-plan-fuer-koenigsallee_aid-45793687

 (…) Hier müssten aber, so Jürgen Rauer und Meike Rohwer vom Planungsamt, mehrere Bäume und Sträucher gefällt werden. Darüber könne man gerne diskutieren.

Das möchten die Grünen, (...): Den Bebauungsplan könne man akzeptieren, über die Fällung der Bäume und die Größe des Parkplatzes müsse man aber reden. (…)

Fakt ist: Die Grünen akzeptieren den Bebauungsplan; sie haben ihm ja auch im Fachausschuss zugestimmt. Die Grünen lehnen Baumfällungen nicht ab.

Die Kritik der „Offenen Klever“ am Abstimmungsverhalten der Grünen kann sogar noch um einen Punkt ergänzt werden: In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 13.06.2018 fragte ein grünes Ratsmitglied (zugleich Vorsitzender des Umwelt- und Verkehrsausschusses):

„nach einer rationalen Begründung dafür, dieses Gebiet nicht einer noch stärker verdichteten Wohnbebauung zuzuführen.“

Für die Grünen in Kleve ist die Bebauung der grünen Lunge am Bresserberg nicht irrational. Sie hätten gerne noch mehr Wohneinheiten dort. Aber warum reagieren sie so empfindlich, wenn man diese Fakten öffentlich anspricht?

 

Bahnhofsvorplatz: Schwarz-grünes Ablenkungsmanöver

Veröffentlicht: 11. Juli 2019

Zur Kritik von CDU/Grünen an Pflasterung

Die CDU und ihre Mehrheitsbeschaffer – die Grünen – scheinen von irgendeinem Stern gefallen und zufällig im Rat der Stadt Kleve gelandet zu sein.

Dort sitzen sie und wissen nicht, was zu tun ist. Gelegentlich reiben sie sich die Augen, wenn sie so etwas wie die „Kaskade“ sehen oder – aktuelles Beispiel – das neue Pflaster auf dem Bahnhofsvorplatz.

Dessen Gestaltung, die CDU und die Grünen kritisieren, wurde in Gremien des Rates vorgestellt. Die schwarz-grüne Mehrheit befand sich da offenbar auf Tauchstation. Jetzt, nachdem „die Messe gesungen ist“, zählt Schwarz-Grün die Bürgermeisterin an. Der für den Tiefbau zuständige Beigeordnete, Herr Rauer, wird nicht erwähnt, geschweige denn kritisiert. Herr Rauer wurde im März 2016 wiedergewählt: auf Vorschlag von Frau Northing, mit den Stimmen von Schwarz-grün und ohne Ausschreibung der Stelle. Es musste ja damals ganz fix gehen...

Wenn Schwarz-Grün nun der Bürgermeisterin die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes zum Vorwurf macht, dann ist das ein Ablenkungsmanöver vom eigenen politischen Tiefschlaf. Anders als die CDU es behauptet, ist es selbstverständlich Aufgabe des Rates, sich auch mit der Gestaltung öffentlicher Bauvorhaben zu befassen.

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"Sauerste Zitrone" vergeben:

Veröffentlicht: 08. Juli 2019

Preis dem Neubau-Projekt "Arnulfstraße 1-3" zuerkannt - Bauherr informiert

Die Ausschreibung der „sauersten Zitrone“ löste ein reges Echo aus. Für die große Beteiligung danken die „Offenen Klever“ der Bevölkerung. Aus den vielen Vorschlägen wurde zunächst eine Liste mit 16 Anwärtern erstellt, die am ehesten eine Chance hatten, in dem vorgegebenen Bewertungsraster zu punkten. Die Beurteilung durch eine Arbeitsgruppe der „Offenen Klever“ ergab ein Spitzen-Trio, das sich deutlich vor den übrigen Nominierungen platzierte.

Im Stechen unter diesen dreien fiel die Entscheidung: Die erste „Sauerste Zitrone“ wird dem Neubau Arnulfstraße 1-3 zuerkannt:

Der Bauherr wurde frühzeitig darüber informiert, und ihm wurde angeboten, dazu Stellung zu nehmen. Den "Offenen Klevern" gegenüber hat er erklärt, von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen zu wollen.

Als Trophäe wurde ein Unikat auf individuellem Specksteinsockel handgeschnitzt und -koloriert.

Die Begründung der Offenen Klever für die Preisvergabe :

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Denkmalschutz in Kleve...

Veröffentlicht: 26. Juni 2019

Heute: Tiergartenstraße (Villa Nova)

Die Sorgen des Rates um die Bebauung des Grundstücks neben der Villa Nova ist wohl ein hausgemachtes Problem, indem die Villa damals von der Stadt und mit Zustimmung des Rates verkauft wurde mit der Möglichkeit, noch ein Baugrundstück abzuzwacken.

Der Rat der Stadt, der jetzt wie der Zauberlehrling der die Geister, die er rief, nicht mehr unter Kontrolle bekommt, aufgescheucht durch eine mögliche Bebauung reagiert, hatte damals schon beim Verkauf des Grundstücks alle Zügel aus der Hand gegeben.

Wann lernt man in Kleve, dass nicht nur die Villen unter Schutz stehen müssen, sondern auch die sie umgebende Freifläche, die ein bedeutendes Merkmal des Denkmals ist.

Aber die Klever Bauwut ist selbst in diesem hochsensiblen Bereich der Stadt ungebremst. Selbst alle Negativbeispiele - wie der Anbau an der Villa Bernauer, das Gebäude neben der Villa Belriguardo und die Betonklötze gegenüber im Baumgarten des alten Forstamts - helfen nicht, und die Stadt fasst immer wieder - wie ein unbelehrbares Kind - auf die heiße Herdplatte.

Die einzige Möglichkeit, diese Situation zu retten, wäre ein Rückkauf des Grundstücks, um es unbebaut zu lassen, was aber am Sparkämmerer und an den scheinheiligen Ratsherren und -Damen die dem damaligen Verkauf zugestimmt hatten, scheitern wird.

Clemens Giesen

 

Stellungnahme zum Bebauungsplan für den Minoritenplatz

Veröffentlicht: 02. Juni 2019

Ratsmitglied Anne Fuchs zum Satzungsbeschluss des Rates am 15.05.2019 zum Minoritenplatz:

Ich habe wegen einer seit langem geplanten Reise, die ich nicht verschieben konnte, an der Ratssitzung nicht teilnehmen können. Ich bedauere sehr, dass ich mein Nein zum Satzungsbeschluss weder in der Diskussion noch in der Abstimmung zum Ausdruck bringen konnte.

Gegenüber der interessierten Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber den Vertretern der Lokalpresse, möchte ich mit einer Erklärung zur Sache in Erinnerung rufen, dass das renommierte „forsa“-Institut im Frühjahr 2017 die Meinungen der Bürger/innen ab 18 Jahre zum Minoritenplatz erfragt hatte.

Im Befragungszeitraum 20.03. bis 04.04.2017 waren 802 Bürger/innen ab 18 Jahre in computergestützten Telefon-Interviews (CATI) zum Minoritenplatz befragt worden. (Zum Vergleich: Die aktuelle Umfrage zum Politbarometer der Mannheimer Forschungsgruppe „Wahlen“, die bundespolitische Relevanz beansprucht, basiert auf 1.357 Telefoninterviews, die in der Zeit vom 7. bis 9. Mai 2019 durchgeführt worden sind.)

Die Befragung hatte 2017 folgende interessante Ergebnisse geliefert:

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Offene Klever laden zur Besichtigung der Mediathek ein

Veröffentlicht: 13. April 2018

Im letzten Jahr wurde aus der Stadtbücherei Kamp-Lintfort eine Mediathek mit vielen Aufenthaltsbereichen, Lesezonen und Arbeitsräumen. Das Konzept ist so erfolgreich, dass die Besucherzahlen stark gestiegen sind und auch Besucher aus dem Umland gewonnen werden konnten.
Die Offenen Klever laden nun alle interessierten Bürger ein dieses Erfolgsmodell zu besichtigen und über eine mögliche Adaption für Kleve zu diskutieren.
Treffpunkt ist am Freitag, den 20.04.2018 um 14:45 Uhr am Marktplatz Linde vor dem „Netto“-Supermarkt. Die Rückfahrt ist für ca. 19:00 Uhr geplant.
Interessierte melden sich bitte bei Frau Anne Fuchs unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Tel. 02821/13332.

 

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Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025