Appell der „Offenen Klever“: „Schleuse Brienen“ gehört zu Kleve als „Stadt am Wasser“!

Veröffentlicht: 02. Juni 2018

Auf ihrer Klausurtagung in der Heimvolkshochschule Wasserburg Rindern sprachen sich die „Offenen Klever“ am vergangenen Wochenende einstimmig dafür aus, Kleve als „Stadt am Wasser“ zu erhalten und auszubauen.
„Herzstück“ dieser Konzeption ist der Erhalt der Schleuse Brienen. Deswegen danken die „Offenen Klever“ allen, die sich in der Vergangenheit für den Erhalt des denkmalgeschützten technischen Bauwerkes eingesetzt haben.

Der besondere Dank richtet sich dabei an die ehemalige Bundesumweltministerin. Deren Engagement sei mit dem wiederholten Hinweis verbunden, dass der Bund die Hälfte der Sanierungskosten übernehmen werde.

Deshalb sind die „Offenen Klever“ zuversichtlich, dass sich ihrem Anliegen, die Schleuse zu erhalten, jetzt alle Ratsfraktionen anschließen werden. Dabei setzen die „Offenen Klever“ darauf, dass insbesondere die SPD die Anregungen der ehemaligen Bundesumweltministerin aufgreift und unterstützt.

 

Offene Klever für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Herrn Wilhelm Diedenhofen

Veröffentlicht: 24. Mai 2018

Hinweis:
Vorgetragen in der Ratssitzung vom 16.05.2018 zum Tagesordnungspunkt 19 "Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Herrn Wilhelm Diedenhofen (gemeinsamer Antrag der Fraktionen im Rat der Stadt Kleve vom 02.05.2018)"


Die Offenen Klever unterstützen den Vorschlag, Herrn Wilhelm Diedenhofen die Ehrenbürgerschaft der Stadt Kleve zu verleihen. Herr Diedenhofen stellt eine einflussreiche und ranghohe Persönlichkeit im Klever Kulturleben dar, die sich seit über vierzig Jahren auf bedeutende Weise für die Klever Geschichts-, Landschafts- und Denkmalpflege einsetzt. Seine Verdienste um die landschaftliche Kulturpflege sind herausragend und vorbildlich. Es gibt sicherlich berufenere, um die Verdienste und Leistungen von Herr Diedenhofen zu würdigen.
Für die Offenen Klever möchte ich nur kurz berichten, welche Gründe bei unserer Zustimmung im Vordergrund standen.

1969/70 zu einem Zeitpunkt, als „Gartenpflege“ noch überhaupt nicht existierte, geschweige denn „populär“ in einem heutigen Sinne war, schrieb Herr Diedenhofen das erste Mal über Gärten. Zusammen mit dem Garten- und Landschaftsarchitektenpaar Rose und Gustav Wörner aus Wuppertal setzte er sich in den 1970er Jahren für die Wiederinstandsetzung der historischen Gartenanlagen in Kleve ein. Auch bemühte er sich u.a. federführend um die Rekonstruktion des Prinz-Moritz-Grabes. Durch sein Engagement sorgte er dafür, dass die Gärten und Monumente bis zum heutigen Tag ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal für Kleve darstellen, das Besucher aus nah und fern anzieht. Durch seine Vorträge und Fachbeiträge u.a. auf wissenschaftlichen Kolloquien und internationalen Symposien (u.a. 1988 in Washington oder 1995 auf der UNESCO-Konferenz in Maastricht) machte Herr Diedenhofen den Ruf Kleves weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Herr Diedenhofen beeinflusste die Klever Kultur durch seine rund dreißigjährige Mitwirkung als sachkundiger Bürger im Kulturausschuss der Stadt als auch durch seine wichtige Rolle bei der Erstellung des historischen Kalenders für das Klever Land. Im gleichen Atemzug sind seine herausragenden Verdienste als Wissenschaftler und Autor zu nennen, der sich insbesondere für die lokale Klever Geschichte (u.a. die historischen Antikensammlungen) einsetzte. Viele seiner weit über hundert Publikationen, vorwiegend über die Niederrheinregion (u.a. „Klever Gartenkunst“, „Gartenlust“, „Soweit der Erdkreis reicht“, „Onder den Oranje Boom“ …), gehören heute zur Standardliteratur über die Stadt und ihre Geschichte.

Herr Diedenhofen ist sowohl langjähriges Mitglied im Klevischen Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg e.V. als auch im Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. In Kleve-Kellen geboren, studierte er klassische Philologie und Archäologie in Münster sowie im Anschluss Geschichte und Historische Hilfswissenschaften. Im Dienstberuf war er ab den 1960er Jahren als Lehrer für Latein, Griechisch, Kunst und Geschichte sowie später als Studiendirektor am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Kleve tätig, wo er ganze Generationen von Schülerinnen und Schülern für ihr Leben beeinflusste. Verheiratet ist er mit Maria Diedenhofen, einer weithin angesehenen Autorin und Dichterin.

Einen Aspekt, der selten erwähnt wird, gehört u.E. ebenfalls zur Wirkgeschichte von Herrn Diedenhofen: sein ehrenamtliches Wirken hat der Stadt in wesentlichen Teilen ein Gepräge gegeben, dass Kleve für Touristen attraktiv macht. Die wirtschaftliche Bedeutung der Kulturdenkmäler, die Ihre heutige Form und Attraktivität wesentlich Herrn Diedenhofen verdanken, ist kaum zu überschätzen.

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Herr Diedenhofen bereits mit dem Bundesverdienstkreuz (2000) als auch dem Rheinlandtaler des Landschaftsverbands Rheinland (2005) ausgezeichnet. Aus diesen – und sicherlich noch zahlreichen weiteren – Gründen halten wir Herrn Diedenhofen als idealen Kandidaten für den Erhalt der Klever Ehrenbürgerschaft.

 

 

Umbenennung des Adolfswegs zurücknehmen

Veröffentlicht: 25. März 2018

Der Antrag zur Umbenennung des Adolfswegs wurde seinerzeit durch eine Anwohnerin initiiert. Die Offenen Klever glaubten, dass es sich dabei um den Wunsch der Anwohner handelt. Wie sich gezeigt hat, war das ein Irrtum: Die Anwohner wollen bei dem ursprünglichen Namen Adolfsweg bleiben und fordern die Rückbenennung. Selbstkritisch stellen die Offenen Klever fest, dass Ihre Zustimmung zu dem vermeintlichen Bürgerwunsch zu schnell erfolgt ist. Sie bedauern den Vorgang und unterstützen die Korrektur des Ratsbeschlusses und die Beibehaltung des Namens Adolfsweg.

 

Danke für 2017!

Veröffentlicht: 01. Januar 2018

 

Stammtischtreffen Oktober 2016: Welche Alternativen Vorschläge haben Klever Bürger zur Minoritenplatz-Planung?

Veröffentlicht: 03. Oktober 2016

In der aktuellen Diskussion um den Minoritenplatz wurden am 19.09.2016 in der Stadthalle Kleve drei mögliche Bebauungsflächen allen Klever Bürger vorgestellt. Die Herangehensweise barg jedoch zwei Defizite. Zum einen waren nicht alle Varianten, wie angekündigt, Eckpunkte-konform, zum andern konnten die Bürger nicht eigene Ideen abseits der gestellten Pläne vorbringen.
Mit dem nächsten Stammtischtreffen wollen die Offenen Klever einen anderen Weg gehen und grundsätzlich die Frage stellen:
Ist der Weg der Eckpunkte der Richtige oder gibt es aus der Bürgerschaft andere Bestrebungen?

Hierzu laden die Offenen Klever die Klever Bürger am 04. Oktober 2016
in den „Blauen Salon“ der Stadthalle Kleve ein.

 

Seite 1 von 8

Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025