"Offene Klever" gratulieren: 50 Jahre "KAG"

Veröffentlicht: 06. Oktober 2019

Ein Apfelbaum für den Schulgarten

Zum 50jährigen Bestehen des "Konrad-Adenauer-Gymnasiums" in Kleve haben auch die "Offenen Klever" zu den Gratulanten gehört.

Vertreten durch die stellvertretende Vorsitzende der Wählergemeinschaft, Britta Schütt, ist ein Apfelbaum für den Schulgarten überreicht worden.

Es handetlt sich dabei um einen "Berlepsch" - eine alte Apfelsorte: Der "Berlepsch" gehört zu den zehn Apfelsorten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt. Er ist ein Tafelapfel und folglich für den Rohverzeht bestimmt...

In der Pflege ist er eher anspruchslos und kann auch nach Jahren noch umgepflanzt werden - eignet sich also perfekt für einen Schulgarten.

 

 

Weitere Anregungen zur Denkmalpflege in Kleve

Veröffentlicht: 05. Oktober 2019

"Offene Klever" legen fünf Anträge vor

Der Ausschuss für Bürgeranträge bekommt zu tun:

Die "Offenen Klever", deren Ratsmitglied Anne Fuchs leider keinen Antrag zur Tagesordnung einer Ratssitzung einbringen darf, warten mit vier konkreten Vorschlägen zum Denkmalschutz in Kleve auf. Die Anträge

  • die Zierlinde auf dem Parkplatz "An der Linde" fachmännisch zu pflegen und dazu einen Unterbau zu erstellen;
  • das Relief der Justitia im Eingangsbereich des Rathauses aufzustellen
  • vom Erdgeschoß des Hauses Kavarinerstraße 15 aus einen Zugang in den Remy'schen Gewölbekeller zu schaffen;
  • die vier Renaissancesäulen, die im Bereich der kleinen evangelischen Kirche stehen, in die Denkmalliste der Stadt einzutragen;
  • die noch vorhandenen Teile der Ruinenarchitektur im ehemaligen Garten des Hauses Remy an der Kavarinerstraße unter Schutz zu stellen,

 sind von unserem Mitglied Clemens Giesen für die "Offenen Klever" verfasst und im Rathaus abgegeben worden. 

Höchstwahrscheinlich werden sie auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Bürgeranträge stehen, der am 4.11.2019 im Rathaus tagen wird.

 

Appell der „Offenen Klever“: „Schleuse Brienen“ gehört zu Kleve als „Stadt am Wasser“!

Veröffentlicht: 02. Juni 2018

Auf ihrer Klausurtagung in der Heimvolkshochschule Wasserburg Rindern sprachen sich die „Offenen Klever“ am vergangenen Wochenende einstimmig dafür aus, Kleve als „Stadt am Wasser“ zu erhalten und auszubauen.
„Herzstück“ dieser Konzeption ist der Erhalt der Schleuse Brienen. Deswegen danken die „Offenen Klever“ allen, die sich in der Vergangenheit für den Erhalt des denkmalgeschützten technischen Bauwerkes eingesetzt haben.

Der besondere Dank richtet sich dabei an die ehemalige Bundesumweltministerin. Deren Engagement sei mit dem wiederholten Hinweis verbunden, dass der Bund die Hälfte der Sanierungskosten übernehmen werde.

Deshalb sind die „Offenen Klever“ zuversichtlich, dass sich ihrem Anliegen, die Schleuse zu erhalten, jetzt alle Ratsfraktionen anschließen werden. Dabei setzen die „Offenen Klever“ darauf, dass insbesondere die SPD die Anregungen der ehemaligen Bundesumweltministerin aufgreift und unterstützt.

 

Offene Klever forderten von der Koalition aus CDU und Grünen, Farbe zu bekennen

Veröffentlicht: 23. Dezember 2014

In der letzten Ratssitzung rückten CDU und Grünen von ihrer Forderung eines Neubaus des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ab. Doch statt klar der Sanierung des KAG zu zustimmen, wollte man sich ein Hintertürchen aufhalten, nur unter Vorbehalt zustimmen und damit die endgültige Entscheidung auf Februar oder gar März 2015 vertagen. Die Offenen Klever drangen eindringlich darauf noch in der Dezember-Ratssitzung eine Entscheidung zu fällen, um den Eltern und Schüler Sicherheit über die Zukunft des KAG insbesondere in der bevorstehenden Anmeldephase zu geben. Wichtige Daten wie ein Kostenvergleich wurden u.a. in den vergangenen Schulausschussitzungen vorgelegt. So liegen die Sanierungskosten deutlich unter denen eines Neubaus, der überdies auch nicht die räumlichen Möglichkeiten des jetzigen Schulbaus bieten würde.

Auf die Äußerung von Herrn Janssen (CDU), dass zum einen nicht genau klar sei was saniert wird und zum anderen "die Standordfrage für das Gymnasium nicht so entscheidend sei" vgl. [1], wiedersprach Bürgermeister Brauer heftig.

Dem konnten wir nur beipflichten und forderten Herrn Janssen sowie die Mehrheitskoalition von CDU und Grünen auf endlich Farbe zu bekennen, ob das KAG saniert werden soll oder nicht.

Quellenverweise
[1] NRZ vom 23.12.2014; "Ich staune hier über die Aussage" - Offener Schlagabtausch zwischen Udo Janssen und Bürgermeister Theo Brauer im Rat

 

Zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken
NRZ 23.12.2014

 

Ex und hopp war gestern!

Veröffentlicht: 06. November 2014

Die begrenzten Platzressourcen der Gesamtschule befeuern aktuell die Schulpolitik. Dabei wären die Alternativen größer, wären nicht in der Vergangenheit Teile der Grundstücksfläche des alten Johanna-Sebus-Gymnasiums verkauft worden. Die Fehler der Vergangenheit erlauben als Konsequenz nur noch die erweiterte Wilhelm-Frede-Schule als neuen Standort für die Gesamtschule in Kleve. Denn nur sie bietet durch einen Ausbau den über tausend SchülerInnen und mehr als 100 LehrerInnen Platz für die von den Offenen Klever immer geforderte Ein-Standort-Lösung.

Ein Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums neben der Karl-Kisters-Realschule wäre unter mehreren Gesichtspunkten dagegen ein Fehler. Vielmehr sollte das jetzige Gebäude des KAG saniert werden. Dieses bietet ein im Vergleich zu heutigen Schulbauvorschriften auch nach einem möglicherweise unvermeidbaren Teilabriss großzügiges Raumangebot.

Im Hinblick auf die angespannte, finanzielle Lage der Stadt wird diese durch eine Kostenersparnis von sechs Millionen Euro im Vergleich zu einem Neubau entlastet, ohne auf schularchitektonische Qualität verzichten zu müssen.

Eine nachhaltige (Schul-)Politik entsorgt unserer Ansicht nach nicht „flott, flott“ eine vorhandene Schule, sondern hinterlässt einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck durch verantwortungsvolle Pflege und Nutzung existierender (Schul-)Gebäude!


Die Variante der Offenen Klever zeigt:


Bereitstellung pädagogische hochwertiger Räume, ökologisch sinnvolle Sanierung und Pflege der am KAG vorhandenen Bausubstanz sowie Schonung der Stadtkasse sind gleichzeitig möglich!

 

Für die Offenen Klever (OK)
Eva-Maria Delbeck

 

Gesamtschule darf nicht auseinander gerissen werden

Veröffentlicht: 25. März 2013

Die Diskussion über die zukünftigen Schulstandorte in Kleve ist im vollen Gange. Die Offenen Klever setzen eine Priorität:

Jede Schule hat auf Dauer nur einen einzigen Standort und wird nicht auf zwei Standorte im Stadtgebiet aufgeteilt.

Diesem organisatorisch schulintern gebotenen Maß widerspricht der CDU Vorschlag, die Gesamtschule an zwei Standorten - Hoffmannallee (5.-8.Schuljahr) und - Ackerstraße (9.-13.Schuljahr) dauerhaft unterzubringen.
Demgegenüber ist es sinnvoll an dem Standort Ackerstraße die Errichtung einer Gesamtschule unter Verwendung der vorhandenen Bausubstanz und einer angemessenen neu zu bauenden Erweiterung intensiv zu prüfen.

Der Gutachter, der mit der Erkundung angemessener Schulstandorte beauftragt war, hat leider die Analyse des Standortes Ackerstraße eklatant vernachlässigt und nur vorgeschlagen, für unspezifizierte 7,2 Millionen das Konrad – Adenauer - Gymnasium dort unterzubringen .

Die Gesamtschule sollte in der Oberstadt verbleiben, denn dort - jenseits der Tiergartenstraße aufwärts - leben 2/3 der Klever Bevölkerung und die Gesamtschule ist mit ihrer einzigartig hohen Anmeldezahl von SchülerInnen für das kommende Schuljahr die größte und am stärksten nachgefragte Schule der Stadt.
Gerade ihr einen geteilten Standtort zuzumuten, wie es der CDU Vorschlag tut, ist nicht sehr demokratisch und zeugt von der - so steht zu vermuten - weiterhin lieblosen, widerständigen Behandlung dieser Schulform durch die CDU.

Das Garbe Gutachten sieht den Standort der Gesamtschule unter einem Dach im heutigen Gebäude des KAG vor. Dort wäre die Schule zwar unter einem Dach, aber für eine große Zahl der Schüler dieser zukünftig größten Schule in Kleve aufwendiger zu erreichen. Aus Kostengründen mag diese zweite Lösung in Betracht gezogen werden müssen, aber zuvor muss profund geprüft werden, ob nicht ein gut renoviertes KAG Gebäude dem Konrad - Adenauer - Gymnasium seinen angestammten Standort in Kellen erhalten könnte und nach einer Renovierung und Erweiterung der Schulgebäude an der Ackerstraße der Gesamtschule dieser Standort zugewiesen werden sollte.
Die Sekundarschule könnte im Gebäude an der Hoffmannallee bleiben und das Freiherr vom Stein Gymnasium behielte seinen Standort.
Für diese Lösung setzen sich die Offenen Klever ein.

Für die Offenen Klever
Eva Maria Delbeck

Weiterlesen: Gesamtschule darf nicht auseinander gerissen werden
 

Chance - zunächst mal - verpasst

Veröffentlicht: 12. Dezember 2011
Kleve bekommt eine sechszügige Gesamtschule. Dies ist sehr erfreulich.Sechs der von den Eltern laut Umfrage erwünschten vierzehn Gesamtschulzügen werden verwirklicht.

Aber was ist mit den acht weiterhin gewünschten Gesamtschulzügen?

Im Zusammenspiel der drei Gemeinden Kleve, Kranenburg und Bedburg- Hau, die seit länger als einem Jahr eine gemeinsame Schullandschaft gestalten wollen, kommt es nur zur Gründung einer Sekundarschule mit sieben Zügen – die Eltern wünschten nur drei Züge -  vertikal geteilt, an drei Standorten.

Alle Gemeinden bieten so zwar ortsnahe Beschulung an , aber allein als Sekundarschule. Herr Rütten, Rektor der Hauptschule in Kranenburg , bezeichnete die Hauptschule in Kranenburg schon vor Wochen als Sekundarschule. Was ändert sich also in Kranenburg?

Die Eltern wollten Gesamtschulen.

Die Offenen Klever setzen sich für drei wohnortnahe Gesamtschulen ein. Die Zeit ist im nächsten Schuljahr politisch nach der gestern getroffenen Entscheidung im interkommunalen Schulausschuss noch nicht reif dafür, die Abstimmung mit den Füßen wird bei der Anmeldung zu den weiterführenden Schulen  im Februar aber deutlich machen, dass der Bedarf an Gesamtschulzügen in der gemeinsam gestalteten Schullandschaft erst noch gedeckt werden muss. Bei gutem, andauerndem, gemeinsamen Gestaltungswillen der Kommunen kann dies dann auch  - vielleicht im Schuljahr 2012/13 - wohnortnah gelingen.

Für die Offenen Klever (OK) - Forum freier Bürger

Eva – Maria Delbeck
Weiterlesen: Chance - zunächst mal - verpasst
 

Seite 1 von 2