Weitere Anregungen zur Denkmalpflege in Kleve

Veröffentlicht: 05. Oktober 2019

"Offene Klever" legen fünf Anträge vor

Der Ausschuss für Bürgeranträge bekommt zu tun:

Die "Offenen Klever", deren Ratsmitglied Anne Fuchs leider keinen Antrag zur Tagesordnung einer Ratssitzung einbringen darf, warten mit vier konkreten Vorschlägen zum Denkmalschutz in Kleve auf. Die Anträge

  • die Zierlinde auf dem Parkplatz "An der Linde" fachmännisch zu pflegen und dazu einen Unterbau zu erstellen;
  • das Relief der Justitia im Eingangsbereich des Rathauses aufzustellen
  • vom Erdgeschoß des Hauses Kavarinerstraße 15 aus einen Zugang in den Remy'schen Gewölbekeller zu schaffen;
  • die vier Renaissancesäulen, die im Bereich der kleinen evangelischen Kirche stehen, in die Denkmalliste der Stadt einzutragen;
  • die noch vorhandenen Teile der Ruinenarchitektur im ehemaligen Garten des Hauses Remy an der Kavarinerstraße unter Schutz zu stellen,

 sind von unserem Mitglied Clemens Giesen für die "Offenen Klever" verfasst und im Rathaus abgegeben worden. 

Höchstwahrscheinlich werden sie auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Bürgeranträge stehen, der am 4.11.2019 im Rathaus tagen wird.

 

"Sauerste Zitrone" vergeben:

Veröffentlicht: 08. Juli 2019

Preis dem Neubau-Projekt "Arnulfstraße 1-3" zuerkannt - Bauherr informiert

Die Ausschreibung der „sauersten Zitrone“ löste ein reges Echo aus. Für die große Beteiligung danken die „Offenen Klever“ der Bevölkerung. Aus den vielen Vorschlägen wurde zunächst eine Liste mit 16 Anwärtern erstellt, die am ehesten eine Chance hatten, in dem vorgegebenen Bewertungsraster zu punkten. Die Beurteilung durch eine Arbeitsgruppe der „Offenen Klever“ ergab ein Spitzen-Trio, das sich deutlich vor den übrigen Nominierungen platzierte.

Im Stechen unter diesen dreien fiel die Entscheidung: Die erste „Sauerste Zitrone“ wird dem Neubau Arnulfstraße 1-3 zuerkannt:

Der Bauherr wurde frühzeitig darüber informiert, und ihm wurde angeboten, dazu Stellung zu nehmen. Den "Offenen Klevern" gegenüber hat er erklärt, von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen zu wollen.

Als Trophäe wurde ein Unikat auf individuellem Specksteinsockel handgeschnitzt und -koloriert.

Die Begründung der Offenen Klever für die Preisvergabe :

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Von Theo Brauer lernen, Frau Northing!

Veröffentlicht: 27. Juni 2019

Pannier-Gelände: Dringlichkeitsentscheidung hätte Stadt das Vorkaufsrecht gesichert

Auf das von der Stadtverwaltung gestern im Rat im Zusammenhang mit dem Verkauf des Pannier-Geländes gebetsmühlenartig verbreitete Mantra „Es gibt kein städtisches Vorkaufsrecht!“ reagiert der Vorsitzende der Wählergemeinschaft „Offene Klever“, Udo Weinrich, mit folgender Stellungnahme:

Es fällt auf, dass aus dem Rathaus offenbar gezielt der Eindruck verbreitet wurde, die Stadt hätte dem Verkauf des Geländes der ehemaligen Pannier-Fabrik an den „Investor“ Clemens Wilmsen bestenfalls interessiert zuschauen können. Das unter anderem von den „Offenen Klevern“ ins Spiel gebrachte allgemeine bzw. besondere städtische Vorkaufsrecht wäre hier nicht gegeben.

Die Bürgermeisterin, die nicht nur bei diesem Thema abgetaucht ist, um Herrn Haas das Spielfeld zu überlassen, hätte gut daran getan, sich an ihrem Vorgänger im Amt, Theo Brauer, ein Beispiel zu nehmen:

Der hatte im Oktober 2009, zusammen mit einem Ratsmitglied, per „Dringlichkeitsentscheidung“ nämlich eine Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht im Bereich der Hochschule in Kraft gesetzt. Die Satzung wurde damals ohne Ratsbeschluss erlassen, um Grundstücke zur Umsetzung einer städtebaulichen Maßnahme anzukaufen. Erst 2011, nach Beschluss des Bebauungsplans für den Bereich der Hochschule, wurde das „besondere Vorkaufsrecht“ aufgehoben.

Die Bürgermeisterin hätte folglich, bei entsprechendem politischen Willen, sogar noch „5 vor 12“ für das Pannier-Gelände über eine Dringlichkeitsentscheidung das städtische Vorkaufsrecht sichern und geltend machen können – auch zugunsten einer Stiftung oder Genossenschaft. Sonja Northing hätte nur von Theo Brauer lernen müssen! Dazu war sie nicht bereit

Durch den Verkauf einer Immobilie geht ein Mietverhältnis kraft Gesetzes auf den Käufer über. Was Herr Wilmsen den Mietern jetzt verspricht, ist der gesetzliche Standard – und, angesichts sehr kurzer Kündigungsfristen, sowieso nur eine Momentaufnahme.

Wieder einmal hat die Stadt Kleve das Privatinteresse an der Vermarktung eines Grundstücks höher bewertet als das Gemeininteresse. Dieses Mal sind die Kulturschaffenden die Verlierer...

 

Denkmalschutz in Kleve...

Veröffentlicht: 26. Juni 2019

Heute: Tiergartenstraße (Villa Nova)

Die Sorgen des Rates um die Bebauung des Grundstücks neben der Villa Nova ist wohl ein hausgemachtes Problem, indem die Villa damals von der Stadt und mit Zustimmung des Rates verkauft wurde mit der Möglichkeit, noch ein Baugrundstück abzuzwacken.

Der Rat der Stadt, der jetzt wie der Zauberlehrling der die Geister, die er rief, nicht mehr unter Kontrolle bekommt, aufgescheucht durch eine mögliche Bebauung reagiert, hatte damals schon beim Verkauf des Grundstücks alle Zügel aus der Hand gegeben.

Wann lernt man in Kleve, dass nicht nur die Villen unter Schutz stehen müssen, sondern auch die sie umgebende Freifläche, die ein bedeutendes Merkmal des Denkmals ist.

Aber die Klever Bauwut ist selbst in diesem hochsensiblen Bereich der Stadt ungebremst. Selbst alle Negativbeispiele - wie der Anbau an der Villa Bernauer, das Gebäude neben der Villa Belriguardo und die Betonklötze gegenüber im Baumgarten des alten Forstamts - helfen nicht, und die Stadt fasst immer wieder - wie ein unbelehrbares Kind - auf die heiße Herdplatte.

Die einzige Möglichkeit, diese Situation zu retten, wäre ein Rückkauf des Grundstücks, um es unbebaut zu lassen, was aber am Sparkämmerer und an den scheinheiligen Ratsherren und -Damen die dem damaligen Verkauf zugestimmt hatten, scheitern wird.

Clemens Giesen

 

Rathaus kann Kulturzentrum sichern!

Veröffentlicht: 19. Juni 2019

„Offene Klever“ denken über Bürgerbegehren nach

Die Mitgliederversammlung der „Offenen Klever“ hat sich aus aktuellem Anlass auch mit dem Thema „Kultur- und Stadtteilzentrum auf dem Pannier-Gelände“ befasst:

Die „Offenen Klever“ hatten schon 2014 in ihrem Programm zur Kommunalwahl angeregt, in Kleve ein Kulturzentrum zu schaffen, das auch den Theatern langfristig Räume bietet. Mittelfristig wäre in diesem Bereich auch eine Jugendkunstschule denkbar. Das Zusammenwirken vieler Kulturschaffender könnte auch Kosten reduzieren.

Der jetzt vom Verbund freier kulturschaffender Initiativen im Raum Kleve entwickelte Initiative für ein Kultur- und Stadtteilzentrum auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Pannier-Fabrik findet deshalb die volle Unterstützung durch die Wählergemeinschaft.

Aktuell besteht die Chance, das Gelände in Eigenverantwortung mithilfe einer renommierten Stiftung genossenschaftlich zu unterhalten. Rat und Stadtverwaltung sollten diesem Konzept jede erdenkliche Unterstützung geben.

Die Mitgliederversammlung der „Offenen Klever“ hat den Vorstand einstimmig beauftragt, alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, wie diese Initiative der Kulturschaffenden politisch gefördert werden kann.

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Barocke Parklandschaft wiederbeleben!

Veröffentlicht: 24. Februar 2019

„Offene Klever“ wollen Ausgleichsfläche für Freizeit und Erholung

Als ehemalige sachkundige Bürger im „Ausschuss für Kultur und Stadtgestaltung“ plädieren Clemens Giesen und Max Knippert ausdrücklich dafür, den Bereich Königsgarten/Stadtbadstraße nicht zu bebauen:

Als sachkundige Bürger möchten wir allen Fraktionen in Erinnerung rufen, dass Kleve seit 350 Jahren eine Gartenstadt von europäischem Rang ist.

Durch den Abriss des Hallenbades werden Teile der ehemaligen Parkanlage nach 150 Jahren Bebauung nun wieder frei.

Wir sollten diese einmalige Möglichkeit nutzen, die Parkanlage von Johann Moritz von Nassau durch die Rekonstruktion des Königsgartens zu vervollständigen.

Kleve wächst, und es bedarf selbstverständlich einer angepassten Wohnungsbaupolitik, um den veränderten Realitäten Rechnung zu tragen.

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Offene Klever laden zur Besichtigung der Mediathek ein

Veröffentlicht: 13. April 2018

Im letzten Jahr wurde aus der Stadtbücherei Kamp-Lintfort eine Mediathek mit vielen Aufenthaltsbereichen, Lesezonen und Arbeitsräumen. Das Konzept ist so erfolgreich, dass die Besucherzahlen stark gestiegen sind und auch Besucher aus dem Umland gewonnen werden konnten.

Die Offenen Klever laden nun alle interessierten Bürger ein dieses Erfolgsmodell zu besichtigen und über eine mögliche Adaption für Kleve zu diskutieren.

Treffpunkt ist am Freitag, den 20.04.2018 um 14:45 Uhr am Marktplatz Linde vor dem „Netto“-Supermarkt. Die Rückfahrt ist für ca. 19:00 Uhr geplant.

Interessierte melden sich bitte bei Frau Anne Fuchs unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Tel. 02821/13332.

 

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Impressum

Offene Klever e.V.
z. Hd. Anne Fuchs, Geschäftsführerin
Großer Heideberg 23
47533 Kleve

Vereinsregister: Amtsgericht Kleve 1025