Ärztemangel in Kleve: Aussitzen ist keine Lösung

Veröffentlicht: 08. Februar 2009
Die Offenen Klever beobachten die Problematik des Ärztemangels in der Stadt und im Kreis Kleve mit großer Sorge; denn ein intaktes medizinisches Versorgungssystem ist eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes Wohnumfeld und wichtiger Standortfaktor für unsere heimische Industrie.

  • Beispiel Hausärzte: In Kleve und im Kreis Kleve sind über 25 Praxen für Hausärzte nicht besetzt.
  • Beispiel Kinderärzte: Durch einen Generationswechsel müssen in den nächsten 3 Jahren mindestens 3 Kinderärzte gefunden werden, die sich im Stadtgebiet Kleve niederlassen werden.

Den in Kleve regierenden Parteien sind die Sorgen und Nöte der Ärzte und Patienten bekannt. Die Presse berichtet regelmäßig darüber. Selbst die Vollversammlung der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer hat sich mehrfach mit der Problematik befasst.

Geschehen ist bisher nichts.
Die Verantwortlichen scheinen die sich anbahnende Krise aussitzen zu wollen.

Wir Offenen Klever stehen dafür ein, durch eine aktive Politik mit attraktiven Angeboten junge Ärzte für eine Niederlassung in Kleve zu motivieren. Denn wir wollen unseren Bürgern Kranenburger Zustände ersparen: dort versorgen ein Hausarzt und eine Kinderärztin zur Zeit die 9.500 Einwohner.

Für die „Offenen Klever“
Dr. Dr. M. Kroll
 

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