"Das horizontale Wahrzeichen"

Veröffentlicht: 13. November 2014

NRZ 13.11.2014 - Zum Vergrößern bitte auf den Artikel klicken

 

Die Offenen Klever laden ein zum Vortrag „Urbaner Platz“

Veröffentlicht: 10. November 2014

Die Raumplanung in der Unterstadt ist eine Herausforderung. Der Minoritenplatz darf dabei nicht isoliert gesehen werden. Seine Sicht der Unterstadt und Anregungen für die Gestaltung des Bereichs besonders des Minoritenplatzes wird Herr Dr. Arnold Voss

am 11. November 2014 um 19 Uhr
im Haus Koekkoek

vorstellen. Hierzu laden die Offenen Klever Sie herzlich ein.

Herr Dr. Arnold Voß hat ein abgeschlossenes Studium der Raumplanung und Pädagogik in Dortmund und Berlin. Vor dem Hintergrund seiner Wissenschafts- und Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin, der Technischen Hochschule Aachen und der Columbia-University New York City in den Bereichen Stadtplanung, Städtebau und Architektur, seiner Promotion zum Doktor der Politikwissenschaften und seiner Beratungs-, Entwurfs- und Gutachtertätigkeit für Politik, Verwaltung, Bürgerinitiativen und private Investoren, wird er unter Einbeziehung aller Möglichkeiten, in kompetenter und spannender Weise, zum Thema „Urbaner Platz“ referieren.

Herr Dr. Arnold Voß referiert ausschließlich ergebnisoffen. Dieser Hintergrund ist unserer Meinung nach die Voraussetzung, um die Entwicklung zum Thema Minoritenplatz voranzutreiben.

Vor wenigen Wochen wurde der Stadtsoziologe Dr. Hans Hoorn aus Maastricht vom „Wirtschaftsforum Kleverland“ geladen und hielt einen überaus spannenden Vortrag in der Klever Stadthalle. Seine mahnenden Worte sind uns in Erinnerung geblieben: „Geben Sie die Planung nie an einen Investor ab - dann haben Sie sofort verloren.”

Noch wichtiger sei, laut Herrn Dr. Hoorn, die gute Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Plätze. Herr Dr. Voß wird sich dieses Themas annehmen. Sie können gespannt sein. Im daran anschließenden Gespräch können Gedanken ausgetauscht und vertieft werden.

Das B.C. Koekkoek-Haus wird erneut den passenden Rahmen für Gespräche zum Thema „Baukultur“ stellen.

 

Neuplanung mit Unsicherheit

Veröffentlicht: 04. Oktober 2014

Mit der Ratssitzung am Mittwoch wurde eine Neuplanung des Minoritenplatzes eingeleitet. Dies begrüßen die Offenen Klever, die sich hierfür schon Anfang des Jahres u.a. mit der Vorstellung eines Ereignisplatzes stark gemacht hatten.

Jedoch steht seit Monaten im Raum, ob das laufende Verfahren vor der Vergabekammer, mit dem Sontowski eine Bebauung des Minoritenplatzes erzwingen möchte, durch eine außergerichtliche Einigung mit Sontowksi abgewendet werden kann. Um allen Beteiligten mehr Zeit einzuräumen, hatten die Offenen Klever am Mittwoch in der Ratssitzung eine Veränderungssperre beantragt, die jedoch von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde.
Die Offenen Klever hoffen intensiv, dass sich diese Entscheidung nicht als weiterer Fehler erweisen wird, der die Fehlplanungen im Bereich der Unterstadt begünstigt.

 

Sontowski ist zurück - War der Kampf der Bürger vergebens?

Veröffentlicht: 23. Mai 2014

Im letzten Jahr haben viele Bürger, auch mit Unterstützung der Offenen Klever (OK), gegen den Sontowski-Klotz gestimmt. Nach der Ablehnung im Rat war die Euphorie groß. Es war auch ein sehr wichtiger Schritt, aber die Offenen Klever und viele Bürger wiesen schon im Januar im Zuge der Verabschiedung des neuen Bebauungsplanes darauf hin, dass Sontowski noch nicht zwangsläufig gestorben sein muss. Die anderen Parteien im Rat nutzten dies ausführlich zur Schelte der Offene Klever statt sich mit den Bürgerargumenten zu befassen. Doch nun ein paar Monate später zeigt sich schon, dass die Einschätzung der OK vollkommen richtig war. Die Selbstsicherheit der anderen Parteien, alles besser zu wissen, weicht der Unsicherheit vor einem Verfahren vor der Vergabekammer. Denn durch die Verabschiedung des Bebauungsplans gegen die Stimmen der Offenen Klever haben die anderen Parteien die Grundlage geschaffen Sontowski immer noch möglich zu machen.
Dass sich Sontowski nun Schadenersatzansprüche vorbehält, war zu erwarten. Trotz mehrfacher und scharfer Attacken seitens der CDU haben die Offenen Klever immer gewarnt, dass diese Situation eintreten werde. Die jetzige Lage wäre vermeidbar gewesen
Wer sich eine kritische Opposition für die nächsten Jahre wünscht, sollte den Offenen Klever mit seiner Stimme am Sonntag den Rücken stärken, damit auch Argumente ein Gewicht bekommen und das „Immer-Weiter-So“ gestoppt wird.

 

Gestaltungsbeirat ein unerwartet spannendes Thema

Veröffentlicht: 22. Mai 2014

Ausgelöst durch die Pläne zum Minoritenplatz haben Diskussionen zur Stadtgestaltung in Kleve plötzlich Konjunktur. Nachdem die CDU mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen mit Architekten Gestaltungsfragen diskutiert hatte, folgte eine öffentliche Veranstaltung der GRÜNEN, die allerdings ebenfalls im Wesentlichen ergebnislos verlief. Umso überraschender war die rege Teilnahme an der Veranstaltung „Gestaltungsbeirat“, zu der die OFFENEN KLEVER ins Haus Koekkoek eingeladen hatten. Am Freitag hatten die Offenen Klever (OK) eine hochspannende Veranstaltung zum Thema Gestaltungsbeirat. Bekanntermaßen fordert die Bürgerinitiative seit mehr als einem Jahrzehnt ein solches Gremium, das es am Niederrhein beispielsweise in Rees, Kalkar und Wesel bereits gibt. Nach einleitenden Worten vom Organisator Max Knippert referierte Michael Maas, selbst Mitglied des Gestaltungsbeirates in Münster und Landesvorsitzender des BDB (Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.).

Kernpunkt seiner Ausführung war die Feststellung: Ein Gestaltungsbeirat ist keine Gestaltungspolizei, sondern als beratendes Gremium ein Werkzeug für die Politik und für die interessierte Öffentlichkeit, das in anderen Städten zu einer Verbesserung der städtebaulichen Qualität maßgeblich beigetragen hat. Laut Herrn Maas ist dies in der Tatsache begründet, dass Architekten vom „ersten Strich“ an, aber auch andere Gruppierungen einbezogen wurden. Da Bauherren und Architekten selbst ein negatives Votum des mit fachkundigen Mitgliedern besetzen Beirates scheuen, wird mehr Wert auf die gestalterischen Fragen gelegt. Dabei ging er nicht nur auf die unterschiedlichen Konstruktionen eines Gestaltungsbeirates ein, sondern skizzierte auch Wege, wie ausgehend von den Architekten vor Ort ein Gestaltungsbeirat auf den Weg gebracht werden kann.

In einer lebhaften fast einstündigen Diskussion befürworteten vor allem anwesende Architekten die Idee eines Gestaltungsbeirates. Diese gingen sogar noch einen Schritt weiter und wollen innerhalb der Architektenschaft das Thema weiter forcieren, so dass der Abend hoffentlich in Naher Zukunft als Keimzelle für mehr gestalterische Qualität in Kleve gesehen wird.

Weiterlesen: Gestaltungsbeirat ein unerwartet spannendes Thema
 

Gestaltungsbeirat - Kreativ gestalten statt bürokratisch verwalten ...

Veröffentlicht: 15. Mai 2014

Ein Gestaltungsbeirat ist ein unabhängiges Bürgerforum aus Architekten, Städteplanern, Vertretern von Vereinigungen und Vereinen sowie sachkundigen Bürgern. Das Ziel des Gestaltungsbeirates ist es, individuell im Zusammenspiel mit den Bürgern Kleve architektonisch und städtebaulich voranzubringen.
Baumaßen sollen von Anfang an mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen begleitet und Fehlentwicklungen vorgebeugt werden. So soll u. a. die Zerstörung der historischen Substanz Kleves unterbunden werden.
Der Gestaltungsbeirat beschränkt sich nicht auf die Innenstadt, sondern hilft auch bei Vorhaben, die die Ortsteile betreffen. So wäre das alte  Schützenhaus ebenso wie Bollinger, das Steiger Haus und vieles anderes durch einen Gestaltungsbeirat erhalten geblieben und das Hotel wäre so nicht gebaut worden.

Wir brauchen ein Gremium, das mit den Bürgern unsere Stadt gestaltet, um Altes zu bewahren und Neues harmonisch hinzuzufügen.

JA zum Gestaltungsbeirat in Kleve !

 

Download
Flyer - "Gestaltungsbeirat - Kreativ gestalten statt bürokratisch verwalten"

Weiterführender Link:
Gestaltungsbeirat ein unerwartet spannendes Thema

 

Einladung zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema Gestaltungsbeirat

Veröffentlicht: 29. April 2014

Städte haben Gesichter, diese Ansicht prägt die Menschen und die Menschen prägen dieses Gesicht. Dies geschieht in der Auseinandersetzung, Tag für Tag. Das historische Erbe prägt unsere Erinnerung. Weitsicht jedoch ist eine nachhaltige Zukunftsplanung.

Die Chancen und Möglichkeiten sind vielversprechend. Um jedoch eine lebenswerte Stadt zu gestalten, braucht es die Idee einer Gestalt. Diese wird durch Architektur und Kunst in Form gebracht. Die zugrundeliegende Baukultur gilt es auf den Weg zu bringen bzw. an vergangene Qualität anzuknüpfen. Ein Gestaltungsbeirat ist ein entscheidender Schlüssel dazu.

Hierzu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger am 16.Mai.2014 um 19 Uhr ins Museum Haus Koekoek zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema Gestaltungsbeirat ein.

 

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