RP Artikel: "Offene Klever: Über Gesamtschule nachdenken"

Veröffentlicht: 24. März 2009

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Rheinische Post 24.03.2009

 

Wirtschaftsförderung a la Brauer?

Veröffentlicht: 13. März 2009
Seit Januar 2009 bis heute gibt es keine Buslinie mehr, die direkt in das Stadtzentrum von Kleve fährt. In Kürze soll aber die Linie 49 (bisher City - Train) als „ City - Bus“ Kleve Bahnhof – Fischmarkt / Neue Mitte – EOC in Betrieb gehen.

Im letzten Jahr konnte jeder beobachten, dass das kostenfreie Angebot „City - Train“ sehr gut angenommen wurde. Obwohl technisch nicht sehr attraktiv wurde es solange rege genutzt, bis es kostenpflichtig wurde. Mit dem neuen City-Bus eröffnet sich die Chance, mit diesem Angebot et-was für die Attraktivität der City zu tun. Gelingen kann das aber nur, wenn der City-Bus kostenfrei verkehrt.

SCHWARZ-GRÜN, sprich Herr Brauer (CDU) und Herr Garisch (GRÜ-NE), haben durch einen „Dringlichkeitsbeschluss“ am Klever Stadtrat vorbei, ein neues Tarifsystem für die einzige Bus-Linie ins Klever Stadt-zentrum durchgeboxt. Jede Fahrt mit dem City-Bus soll ab dem 01. April (kein Scherz!) EUR 1,00 kosten.

In der Ratssitzung am 02.April 2009 haben die Ratverordneten noch die Möglichkeit, eine Korrektur vorzunehmen. Ob SCHWARZ-GRÜN die Kraft dazu hat, aus der Erfahrung zu lernen und durch eine kostenfreie Fahrgelegenheit die Attraktivität der Innenstadt zu stärken?

Paul Zigan
Für die Offenen Klever
 

Kein Hotel neben Haus Koekkoek

Veröffentlicht: 16. Februar 2009
Mit Verwunderung habe ich von dem geplanten Bau eines Hotels neben Haus Koekkoek gehört.
Die Häuserzeile von van Ackeren bis Rexing, mit dem Haus Koekkoek in der Mitte, die den Krieg unbeschadet überlebt hat, muss in der jetzigen Form geschützt werden. Eine Bebauung des freien Grundstücks kann nur im Maßstab des erst in den 70iger Jahren abgebrochenen Biedermeierhauses das dort stand geschehen. Die Stadt Kleve als Eigentümerin des Grundstücks ist in der einmaligen Lage bei einem Verkaufs den Käufer zu finden, der es kleinteilig im Sinne der geschichtlichen Situation bebaut.

Auch die mögliche Bebauung entlang der Koekkoekstege ist abzulehnen. Diese Stege ist eine der Letzten, noch ursprünglich erhaltenen von Kleve, von denen es früher viele gab. Sie dienten seit dem Mittelalter zur schnellen fußläufigen Verbindung. Gerade die Koekkoekstege, ein bisschen holprig und immer mal wieder ausgebessert, hat diesen Charme des alten Kleves bewahrt. Bei einer Bebauung entlang der Stege sei die Mauer nicht zu retten, so Herr Rauer in einer Bauausschusssitzung. Kleve würde hierdurch ein noch lebendiges Zeugnis seiner Geschichte verlieren.
Die  Stadt als untere Denkmalschutzbehörde sollte vielleicht auch noch einen Schritt weiter gehen und zumindest die Fassade der ehemaligen Gaststätte zum Kurfürsten unter Schutz stellen. So käme sie ihrer Pflicht nach dieses für Kleve einmalige Ensemble zu erhalten.

Für die "Offenen Klever"
Clemens Giesen
 

Denkmalschutz Am Blauen Himmel

Veröffentlicht: 08. Februar 2009

Es gibt ein kleines Gebäude zwischen Am blauen Himmel und Schloßtorstraße, dass mit dem Rücken an das prachtvolle, barocke Tor zum Zwinger anlehnt. Das Originalgebäude wurde im Krieg zerstört und das Bestehende mit aller Vorsicht in den Burgbereich neu gebaut. Dabei wurde acht auf die Proportion (es gibt sogar noch ein Foto auf dem ein Lattengerüst das zukünftige Haus in seiner Größe zeigt um ja nichts falsch zu machen) und die Außengestaltung gelegt, an der sogar Friedrich Gorissen mitgearbeitet hat.

So entstand ein Gebäude mit vorkragendem 1. Geschoß (wie in mittelalterlichen Bebauung üblich), verputzt und weiß gestrichen wie der Marstall und mit Holzfenstern, die mit kleinen Sprossenunterteilungen versehen waren. Das ganze Gebäude stand für den Wiederaufbauwillen der Klever, die mit den Neubauten nach dem Kriege der Stadt mit den schönen Giebeln ein bisschen von der alten Pracht zurückgeben wollten. Ich erinnere hier an das Bauer-Haus am Springbrunnen, das Haus-Elbers oder auch den Giebel der ehemaligen Drogerie Naegele.

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