Offene Klever gegen Versiegelung des Reichswalds


Veröffentlicht: 30. Juni 2015

Der jetzt vorgestellte Flächennutzungsplan (FNP) zeigt, wie Naturschutz in die völlig falsche Richtung gehen kann. Die Möglichkeit Windkrafträder in den Reichswald zu stellen, suggeriert, dass Windräder in jedem Fall umweltfreundlich wären. Der Wald gerät dabei völlig aus dem Blickwinkel, obwohl dieser als CO2-Aufnehmer ein Bollwerk gegen den Klimawandel ist.
Und so verursachen Windräder im Wald durch die damit verbundene Bodenversiegelung große Löcher in diesem Bollwerk. Außerdem sind die Folgen eines Brandfalls einer Windkraftanlage noch nicht absehbar und die Auswirkungen auf die Tierwelt noch nicht abschließend bewertet. Ein Windrad als vermeintliche Umweltschutzmaßnahme entpuppt sich im Wald letztendlich als das genaue Gegenteil.

Die Offenen Klever werden einem Flächennutzungsplan in keinem Fall zustimmen, der einen solch schweren Eingriff in die Natur ermöglicht.

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