Presseerklärung der Offenen Klever (OK) zur Schulplanung in Kleve Kranenburg, Bedburg


Veröffentlicht: 03. Dezember 2011

Das ist nach dem Willen der Eltern möglich:
Kleve, Kranenburg und Bedburg bekommen jeweils eine vierzügige Gesamtschule an der einschließlich des Abiturs alle Schulabschlüsse des allgemeinen Schulsystems in NRW wohnortnah angeboten werden.

Welch kluger Elternwille!

So wurde gewählt:
      Hauptschulen sind weder in Kleve noch in Kranenburg oder Bedburg  gewollt.
      Eine dreizügige Sekundarschule  könnte in Kleve – nur dort – entstehen.
      Es besteht ein Bedarf für eine dreizügige Realschule in Kleve – nur dort.
      Es besteht ein Bedarf für ein fünfzügiges Gymnasium in Kleve – nur dort .
      Es besteht ein Bedarf von 14  Zügen an mehreren Gesamtschulen.

Die Eltern der drei befragten Gemeinden haben mit überwältigender Mehrheit den Kommunalpolitikern signalisiert, dass sie zu mehr als 60 Prozent integrierte Schulen wünschen und zu mehr als 50 Prozent integrierte Schulen mit der Möglichkeit auch eines Abiturabschlusses befürworten.

Da alle Gemeinden betont haben, weiterführende Schulen in ihren Gemeinden haben zu wollen, ergibt sich bei diesem Elternwillen die großartige Möglichkeit sowohl Kleve, als auch Bedburg und Kranenburg mit einer Gesamtschule zu befrieden.



Die Gesamtschulen in Kranenburg und Bedburg müssten auch GesamtschülerInnen von Kleve aufnehmen, so wie Kleve auch an der Sekundarschule, Realschule und am Gymnasium Kranenburger und Bedburger SchülerInnen aufnimmt. (Das würde auch zur höheren ökonomischen Fairness zwischen den Gemeinden führen.)

Der kluge Elternwille macht eine Schullandschaft möglich,

  • die das schulische Angebot der Gemeinden sehr aufwertet,
  • die die SchülerInnen nicht vorzeitig in ihrer Schullaufbahn einengt, sondern sie herausfordert ihren Weg auch bis hin zum Abitur innerhalb einer sicheren Schul- und Klassengemeinschaft zu finden - vielleicht auch erst in höheren Schuljahren (9. 10.) zu finden.    
  • die die LehrerInnen herausfordert das Potential ihrer SchülerInnen zu suchen und zu fördern, denn aus 100 Gesamtschülern eines Jahrgangs müssen etwa 40 in die Oberstufe der Schule gehen ,
  • die es dem Raum Kleve ermöglicht, sich aus seinem leider schon angestammten Platz am untersten Rand jeder deutschlandweiten Bildungsstatistik in den nächsten 9 Jahren zu lösen und nicht mehr nur 22% von Abiturienten in einem Jahrgang hervorzubringen, sondern dem Durchschnitt von 35% bis 40% sich anzunähern. Die Schülerschaft in diesem Raum ist nicht dümmer als andere SchülerInnen, sie ist aber zu lange in einen antiquierten Schulsystem beengt worden .Das muss nach dem Elternwillen meilenweit hinter uns gelassen werden !
Was die Eltern schon wissen, müssen die Kommunalpolitiker noch akzeptieren und es dann zum nächsten Schuljahr umsetzen. Es darf nicht noch ein SchülerInnenjahrgang weit unter dem Erkenntnisniveau der Erziehungswissenschaften altmodisch und verletzend in Hauptschule, Realschule und Gymnasium  hinein selektiert werden.

Die Kommunalpolitiker sollen sich den profunden Umdenkensprozess, den der Elternwille widerspiegelt, nicht länger verweigern, sondern mutig und mit großer Tatkraft die Schullandschaft zum nächsten Schuljahr modernisieren und das Bildungsniveau der Region mittelfristig heben.

Die Offenen Klever werden sich mit aller Kraft für dieses Ziel einsetzen.

Für die Offenen Klever (OK) - Forum freier Bürger

Eva-Maria Delbeck

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Niederrhein Nachrichten 07.12.2011
Eltern wollen Gesamtschule

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