Offene Klever forderten von der Koalition aus CDU und Grünen Farbe zu bekennen

Veröffentlicht: 23. Dezember 2014

In der letzten Ratssitzung rückten CDU und Grünen von ihrer Forderung eines Neubaus des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ab. Doch statt klar der Sanierung des KAG zu zustimmen, wollte man sich ein Hintertürchen aufhalten, nur unter Vorbehalt zustimmen und damit die endgültige Entscheidung auf Februar oder gar März 2015 vertagen. Die Offenen Klever drangen eindringlich darauf noch in der Dezember-Ratssitzung eine Entscheidung zu fällen, um den Eltern und Schüler Sicherheit über die Zukunft des KAG insbesondere in der bevorstehenden Anmeldephase zu geben. Wichtige Daten wie ein Kostenvergleich wurden u.a. in den vergangenen Schulausschussitzungen vorgelegt. So liegen die Sanierungskosten deutlich unter denen eines Neubaus, der überdies auch nicht die räumlichen Möglichkeiten des jetzigen Schulbaus bieten würde.

Auf die Äußerung von Herrn Janssen (CDU), dass zum einen nicht genau klar sei was saniert wird und zum anderen "die Standordfrage für das Gymnasium nicht so entscheidend sei" vgl. [1], wiedersprach Bürgermeister Brauer heftig.

Dem konnten wir nur beipflichten und forderten Herrn Janssen sowie die Mehrheitskoalition von CDU und Grünen auf endlich Farbe zu bekennen, ob das KAG saniert werden soll oder nicht.

Quellenverweise
[1] NRZ vom 23.12.2014; "Ich staune hier über die Aussage" - Offener Schlagabtausch zwischen Udo Janssen und Bürgermeister Theo Brauer im Rat

 

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NRZ 23.12.2014

 

Ex und hopp war gestern!

Veröffentlicht: 06. November 2014

Die begrenzten Platzressourcen der Gesamtschule befeuern aktuell die Schulpolitik. Dabei wären die Alternativen größer, wären nicht in der Vergangenheit Teile der Grundstücksfläche des alten Johanna-Sebus-Gymnasiums verkauft worden. Die Fehler der Vergangenheit erlauben als Konsequenz nur noch die erweiterte Wilhelm-Frede-Schule als neuen Standort für die Gesamtschule in Kleve. Denn nur sie bietet durch einen Ausbau den über tausend SchülerInnen und mehr als 100 LehrerInnen Platz für die von den Offenen Klever immer geforderte Ein-Standort-Lösung.

Ein Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums neben der Karl-Kisters-Realschule wäre unter mehreren Gesichtspunkten dagegen ein Fehler. Vielmehr sollte das jetzige Gebäude des KAG saniert werden. Dieses bietet ein im Vergleich zu heutigen Schulbauvorschriften auch nach einem möglicherweise unvermeidbaren Teilabriss großzügiges Raumangebot.

Im Hinblick auf die angespannte, finanzielle Lage der Stadt wird diese durch eine Kostenersparnis von sechs Millionen Euro im Vergleich zu einem Neubau entlastet, ohne auf schularchitektonische Qualität verzichten zu müssen.

Eine nachhaltige (Schul-)Politik entsorgt unserer Ansicht nach nicht „flott, flott“ eine vorhandene Schule, sondern hinterlässt einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck durch verantwortungsvolle Pflege und Nutzung existierender (Schul-)Gebäude!


Die Variante der Offenen Klever zeigt:


Bereitstellung pädagogische hochwertiger Räume, ökologisch sinnvolle Sanierung und Pflege der am KAG vorhandenen Bausubstanz sowie Schonung der Stadtkasse sind gleichzeitig möglich!

 

Für die Offenen Klever (OK)
Eva-Maria Delbeck und Fabian Merges

 

Gesamtschule darf nicht auseinander gerissen werden

Veröffentlicht: 25. März 2013

Die Diskussion über die zukünftigen Schulstandorte in Kleve ist im vollen Gange. Die Offenen Klever setzen eine Priorität:

Jede Schule hat auf Dauer nur einen einzigen Standort und wird nicht auf zwei Standorte im Stadtgebiet aufgeteilt.

Diesem organisatorisch schulintern gebotenen Maß widerspricht der CDU Vorschlag, die Gesamtschule an zwei Standorten - Hoffmannallee (5.-8.Schuljahr) und - Ackerstraße (9.-13.Schuljahr) dauerhaft unterzubringen.
Demgegenüber ist es sinnvoll an dem Standort Ackerstraße die Errichtung einer Gesamtschule unter Verwendung der vorhandenen Bausubstanz und einer angemessenen neu zu bauenden Erweiterung intensiv zu prüfen.

Der Gutachter, der mit der Erkundung angemessener Schulstandorte beauftragt war, hat leider die Analyse des Standortes Ackerstraße eklatant vernachlässigt und nur vorgeschlagen, für unspezifizierte 7,2 Millionen das Konrad – Adenauer - Gymnasium dort unterzubringen .

Die Gesamtschule sollte in der Oberstadt verbleiben, denn dort - jenseits der Tiergartenstraße aufwärts - leben 2/3 der Klever Bevölkerung und die Gesamtschule ist mit ihrer einzigartig hohen Anmeldezahl von SchülerInnen für das kommende Schuljahr die größte und am stärksten nachgefragte Schule der Stadt.
Gerade ihr einen geteilten Standtort zuzumuten, wie es der CDU Vorschlag tut, ist nicht sehr demokratisch und zeugt von der - so steht zu vermuten - weiterhin lieblosen, widerständigen Behandlung dieser Schulform durch die CDU.

Das Garbe Gutachten sieht den Standort der Gesamtschule unter einem Dach im heutigen Gebäude des KAG vor. Dort wäre die Schule zwar unter einem Dach, aber für eine große Zahl der Schüler dieser zukünftig größten Schule in Kleve aufwendiger zu erreichen. Aus Kostengründen mag diese zweite Lösung in Betracht gezogen werden müssen, aber zuvor muss profund geprüft werden, ob nicht ein gut renoviertes KAG Gebäude dem Konrad - Adenauer - Gymnasium seinen angestammten Standort in Kellen erhalten könnte und nach einer Renovierung und Erweiterung der Schulgebäude an der Ackerstraße der Gesamtschule dieser Standort zugewiesen werden sollte.
Die Sekundarschule könnte im Gebäude an der Hoffmannallee bleiben und das Freiherr vom Stein Gymnasium behielte seinen Standort.
Für diese Lösung setzen sich die Offenen Klever ein.

Für die Offenen Klever
Eva Maria Delbeck

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Chance - zunächst mal - verpasst

Veröffentlicht: 12. Dezember 2011
Kleve bekommt eine sechszügige Gesamtschule. Dies ist sehr erfreulich.Sechs der von den Eltern laut Umfrage erwünschten vierzehn Gesamtschulzügen werden verwirklicht.

Aber was ist mit den acht weiterhin gewünschten Gesamtschulzügen?

Im Zusammenspiel der drei Gemeinden Kleve, Kranenburg und Bedburg- Hau, die seit länger als einem Jahr eine gemeinsame Schullandschaft gestalten wollen, kommt es nur zur Gründung einer Sekundarschule mit sieben Zügen – die Eltern wünschten nur drei Züge -  vertikal geteilt, an drei Standorten.

Alle Gemeinden bieten so zwar ortsnahe Beschulung an , aber allein als Sekundarschule. Herr Rütten, Rektor der Hauptschule in Kranenburg , bezeichnete die Hauptschule in Kranenburg schon vor Wochen als Sekundarschule. Was ändert sich also in Kranenburg?

Die Eltern wollten Gesamtschulen.

Die Offenen Klever setzen sich für drei wohnortnahe Gesamtschulen ein. Die Zeit ist im nächsten Schuljahr politisch nach der gestern getroffenen Entscheidung im interkommunalen Schulausschuss noch nicht reif dafür, die Abstimmung mit den Füßen wird bei der Anmeldung zu den weiterführenden Schulen  im Februar aber deutlich machen, dass der Bedarf an Gesamtschulzügen in der gemeinsam gestalteten Schullandschaft erst noch gedeckt werden muss. Bei gutem, andauerndem, gemeinsamen Gestaltungswillen der Kommunen kann dies dann auch  - vielleicht im Schuljahr 2012/13 - wohnortnah gelingen.

Für die Offenen Klever (OK) - Forum freier Bürger

Eva – Maria Delbeck
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Presseerklärung der Offenen Klever (OK) zur Schulplanung in Kleve Kranenburg, Bedburg

Veröffentlicht: 03. Dezember 2011

Das ist nach dem Willen der Eltern möglich:
Kleve, Kranenburg und Bedburg bekommen jeweils eine vierzügige Gesamtschule an der einschließlich des Abiturs alle Schulabschlüsse des allgemeinen Schulsystems in NRW wohnortnah angeboten werden.

Welch kluger Elternwille!

So wurde gewählt:
      Hauptschulen sind weder in Kleve noch in Kranenburg oder Bedburg  gewollt.
      Eine dreizügige Sekundarschule  könnte in Kleve – nur dort – entstehen.
      Es besteht ein Bedarf für eine dreizügige Realschule in Kleve – nur dort.
      Es besteht ein Bedarf für ein fünfzügiges Gymnasium in Kleve – nur dort .
      Es besteht ein Bedarf von 14  Zügen an mehreren Gesamtschulen.

Die Eltern der drei befragten Gemeinden haben mit überwältigender Mehrheit den Kommunalpolitikern signalisiert, dass sie zu mehr als 60 Prozent integrierte Schulen wünschen und zu mehr als 50 Prozent integrierte Schulen mit der Möglichkeit auch eines Abiturabschlusses befürworten.

Da alle Gemeinden betont haben, weiterführende Schulen in ihren Gemeinden haben zu wollen, ergibt sich bei diesem Elternwillen die großartige Möglichkeit sowohl Kleve, als auch Bedburg und Kranenburg mit einer Gesamtschule zu befrieden.

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Presseerklärung zur Schulpolitik der Stadt Kleve

Veröffentlicht: 27. Juli 2011

Welch ein Armutszeugnis
ist die Entscheidung des Klever Rates Sekundarschulen in Kleve zu gründen.

Diese Entscheidung widerspricht:
•    dem Elternwillen
•    dem teuren Schulentwicklungsplan des Dr. Gabe
•    den Empfehlungen des Schulausschusses.

Sie führt - kaum bedacht - eine gerade wenige Stunden gesetzmäßig existierende  Möglichkeit einer Sekundarschulgründung aus.

Die Sekundarschule - in der nun möglichen Form -  ist tatsächlich nur eine Umbenennung der Hauptschule und wird das Elternwahlverhalten und die in Kleve anliegenden Probleme der Schullandschaft nicht verändern. Als sechste (!!!) mögliche Schulform im Sekundarbereich - Hauptschule, Sekundarschule, Realschule, Förderschule, Gymnasium, Gesamtschule, -  trägt sie mehr zur weiteren Selektion der öffentlichen Schulen in NRW als zur Integration bei. Das mit der Gemeinschaftsschule angestrebte zweigliedrige Schulsystem in NRW ist in sein Gegenteil, in ein sechsgliedriges Schulsystem verkehrt worden.

Ärgerlich im höchsten Maße ist die Tatsache, dass der Verwaltung der Stadt Kleve noch vor Beginn der Ratssitzung am Mittwoch eine Mitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf vorlag, in der - in Erkenntnis der nicht Realisierbarkeit der integrativen Gemeinschaftsschule - die Stadt zur Gründung einer Gesamtschule zum 01.08.2012 aufgefordert wurde.

Diese Information hat der Bürgermeister als Verwaltungschef den Ratsmitgliedern in der Ratssitzung nicht zur Kenntnis gebracht.

Die Gesamtschule wird in Kleve also nicht durch den Willen des Rates, sondern durch die Anweisung  der Bezirksregierung realisiert werden, die die Rechte der seit Jahren von der Kommunalpolitik hingehaltenen Hundertschaften von Eltern endlich, endlich, endlich durchsetzt.

Welch ein Armutszeugnis ist diese Entwicklung für die Kommunalpolitik in Kleve.

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Begonnen um zu Scheitern

Veröffentlicht: 23. Mai 2011
Dass die CDU und insbesondere die Klever CDU keine integrative Schule will, ist kein Geheimnis. Die FDP hält sich vornehm zurück und die Grünen versuchen sich irgendwie durchzulamentieren, um ihren „guten Draht zur CDU“ nicht zu gefährden, obwohl man doch irgendwie eine Gemeinschaftsschule will.

Dem Elternwillen konnte dabei bis jetzt noch erfolgreich standgehalten werden. Doch der Druck aus Düsseldorf wird stärker, jetzt muss sich etwas bewegen. Doch statt dass sich die Stadt Kleve selbst mit den Nachbargemeinden auseinander setzt, lässt man eine Firma für mehrere zehntausend Euro analysieren und Gespräche führen. Das Ergebnis scheint der CDU auf den ersten Blick nicht gefallen dürfen. Schließlich wurde den drei Schulausschüssen von Kleve, Bedburg-Hau und Kranenburg das Modell der Gemeinschaftsschule nahegelegt. Hierbei handelt es sich um einen integrativen Schultyp, der sich noch in der Erprobungsphase befindet.

Und genau hier kann die CDU Fraktion aufatmen. Denn für NRW sind 50 Gemeinschaftsschulen vorgesehen, 14 davon werden in diesem Schuljahr noch ihren Betrieb aufnehmen. Viele Gemeinden haben sich für die restlichen 36 „Modellprojekte“ beworben. Jeder erkennt daher sofort, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass in diesem Kontext in und um Kleve herum 3 Gemeinschaftsschulen entstehen werden. Selbst eine wäre in der Kürze der Zeit eine große Überraschung. Den engen Zeitplan wissen die Regierenden aber in ihrem Sinne gut zu nutzen. So wird den Ausschussmitgliedern ein Antrag erst während der Sitzung vorgelegt und jetzt bleibt knapp eine Woche Zeit zur Beratung in den Fraktionen. Alles mit dem Ziel, die Beteiligten in Zugzwang zu bringen, um eine integrative Schule am Ende doch noch zu verhindern.

Die Offenen Klever (OK) begrüßen jede Entscheidung in Richtung integrativer Schule. Will man wirklich den Elternwillen und die Vorgaben aus Düsseldorf erfüllen, kann die Antwort nur lauten:

Kleve braucht eine Gesamtschule!

Nur diese bietet integrierten Unterricht in einer seit über 40 Jahren bewährten Form. Und das jetzt sofort statt durch unerträgliche Hinhaltetaktiken weiteren Schülern ihren Weg zum einem erfolgreichen Schulabschluss zu verbauen.

Für die Offenen Klever (OK)
Team Öffentlichkeitsarbeit
Fabian Merges